Wolfgang Edelstein


Wolfgang Edelstein (* 1929) ist ein Pädagoge und war Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Edelstein wuchs nach der Emigration 1938 in Island auf. Hier besuchte er die ihn prägende isländische Gesamtschule und absolvierte an einer Schule in Reykjavik sein Abitur. Nach seinem Studium wurde er 1954 zunächst Lehrer 1963 dann Studienleiter an der Odenwaldschule in Ober-Hambach.

1962 wurde er an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert und war zunächst wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Er war Gastprofessor in Harvard und ab 1973 Gründungsdirektor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin. Bis 1997 blieb er Mitglied des dortigen Kollegiums.

Er ist Mitinitiator des Programms „Demokratie leben & lernen“[1] der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) sowie Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.[2]

Ehrungen und Auszeichnungen

Werke (Auswahl)

  • Wolfgang Edelstein, Fritz Oser, Peter Schuster: Moralische Erziehung in der Schule. 2001, ISBN 3-407-25246-3
  • Wolfgang Edelstein, Gertrud Nunner-Winkler: Morality in Context, 2005, ISBN 0-444-52078-3
  • Wolfgang Edelstein, Gertrud Nunner-Winkler, Gil Noam: Moral und Person. 1993, ISBN 3-518-28647-1
  • Gerhard de Haan, Wolfgang Edelstein, Angelika Eikel: Qualitätsrahmen Demokratiepädagogik, 2007, ISBN 3-407-25471-7
  • Wolfgang Edelstein, Jürgen Habermas: Soziale Interaktion und soziales Verstehen. Beiträge zur Entwicklung der Interaktionskompetenz. 1983, ISBN 3-518-28046-5

Interviews

Fußnoten

  1. „Demokratie lernen & leben“
  2. Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.

Weblinks







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