Der Wohlstand der Nationen (vollständiger engl. Titel: An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations) ist das am 9. März 1776 erschienene Hauptwerk des schottischen Ökonomen Adam Smith. Es entstand als Kontrapunkt zum bis dahin wirtschaftspolitisch vorherrschenden Merkantilismus und ist eines der grundlegenden Werke der Wirtschaftswissenschaft. Smith formulierte darin unter anderem die Metapher der unsichtbaren Hand, welche als Wirtschaftsprinzip zu einer wirtschaftspolitischen Grundannahme des klassischen Liberalismus wurde.
Inhaltsverzeichnis |
Der Wohlstand der Nationen ist in fünf Bücher unterteilt:
Das Werk behandelt z.B. die grundlegenden Wirkungsmechanismen der verschiedenen Märkte, der Geldwirtschaft, der Produktionsfaktoren und des Außenhandels.
In diesem Werk geht Adam Smith speziell auf Arbeitsteilung in entstehenden Manufakturen ein und begründet seine Theorien am Beispiel der Stecknadelproduktion in Südengland.[1]
Die Übersetzung in die deutsche Sprache besorgte der Göttinger Historiker und Ökonom Georg Friedrich Sartorius, der sich auch um die Verbreitung des Werkes verdient machte.
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