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Dieser Artikel beschreibt den Elzer Stadtteil Wittenburg im Landkreis Hildesheim. Für die Stadt Wittenburg im Landkreis Ludwigslust siehe Wittenburg |
| Wittenburg
Stadt Elze
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| Koordinaten: | 52° 9′ N, 9° 42′ O52.1416666666679.7061111111111110Koordinaten: 52° 8′ 30″ N, 9° 42′ 22″ O |
| Höhe: | 110–127,5 m |
| Einwohner: | 135 (31. Dez. 2006) |
| Eingemeindung: | 1974 |
| Postleitzahl: | 31008 |
| Vorwahl: | 05068 |
Der Ort Wittenburg liegt an der Kreisstraße K 502 im südlichen Niedersachsen, ist der kleinste Stadtteil von Elze und liegt im Westen des Landkreises Hildesheim inmitten der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen in Südniedersachsen. Hier befanden sich früher die Burg Wittenburg und ein Kloster, von dem außer den Fundamenten nur noch die mächtige Klosterkirche und Wirtschaftsgebäude erhalten geblieben sind. Von der Klosterkirche aus hat man einen weiten Blick über das Leinetal zum Schloss Marienburg, zum Hildesheimer Wald und bei klarer Sicht bis zum Brocken.
Inhaltsverzeichnis |
Die Burg Wittenburg lag auf der südlichen Spitze der Finie, eines Höhenzuges nordwestlich von Elze, zwischen Osterwald (Barenburg) und Marienburg gelegen. Strategisch lag die Wittenburg günstig; es konnte die nord-südliche Straßenverbindung wie auch der west-östliche Hellweg kontrolliert werden.
Es gibt drei Deutungsmöglichkeiten zur Namensgebung der Wittenburg.
Die erste bezieht sich auf das Baumaterial. Die Burg, wie auch die Basis, der Berg, bestanden aus weißem Muschelkalk.
Die zweite geht auf einen frühen Namen der Billunger zurück: Witegowo. Hieraus wurde dann über Witegeburg, Witteburg, die Wittenburg. Für diese These sprechen einige direkte Hinweise auf die Billunger:
Eine dritte Ansicht stammt von Georg Wulbrand Bock von Wülfingen. Er bezieht den Namen auf die seiner Ansicht nach ursprüngliche Bezeichnung Wittisburg (Witwenburg), denn Wittenburg war tatsächlich eine Zeitlang Witwensitz der Bock von Wülfingen. Ende des 12. Jahrhundert wird die inzwischen durch den Bau der Poppenburg bedeutungslos gewordene Burg durch Adelheit (Eilica) aus dem Stamm der Esikonen/Nibelungen an den Bischof von Hildesheim gegeben, der auch im Besitz der Poppenburg ist.
Seit dem 14. Jahrhundert war das Kloster ein Augustiner-Chorherren-Stift der Hildesheimer Kongregation, aber seit der Reformation Mitte des 16. Jahrhunderts verfiel das Kloster.
Unter König Georg III. von Hannover wurde Wittenburg ein Mustergut, seit 1795 war es Versammlungsort der Calenbergischen Landwirtschaftsgesellschaft.
Heute wird die ehemalige Klosterkirche zur Hälfte als Kirche, zur anderen Hälfte für Veranstaltungen im Rahmen des Wittenburger Sommers genutzt.
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