Witnica


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Witnica
Wappen von Witnica
Witnica (Polen)
DEC
Witnica
Witnica
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Landkreis: Gorzów
Fläche: 8,21 km²
Geographische Lage: 52° 41′ N, 14° 53′ O52.68333333333314.883333333333Koordinaten: 52° 41′ 0″ N, 14° 53′ 0″ O
Höhe: 17 m n.p.m
Einwohner: 6,806 (30. Juni 2007[1])
Postleitzahl: 66-460
Telefonvorwahl: (+48) 95
Kfz-Kennzeichen: FGW
Wirtschaft und Verkehr
Straße: KüstrinGorzów Wielkopolski
Schienenweg: KüstrinKrzyż Wielkopolski
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 20 Ortsteile
Fläche: 278,25 km²
Einwohner: 13.000 (30. Juni 2007)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Andrzej Zabłocki
Adresse: ul. KRN 6
66-460 Witnica
Webpräsenz: www.malomice.pl

Witnica (deutsch Vietz) ist eine polnische Stadt im Kreis Gorzów Wielkopolski der Woiwodschaft Lebus mit etwa 6.700 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Lage

Sie liegt 20 Kilometer nordöstlich von Küstrin im Warthebruch und 25 Kilometer westlich von Gorzów Wielkopolski.

Geschichte

Das Dorf Vietz im Landsberger Land ist vermutlich eine Gründung der Templer. Im Jahre 1261 gelangte der Ort aus dem Ordensbesitz zur Mark Brandenburg. Markgraf Otto IV. schenkte anno 1300 dem Kloster Kolbatz verschiedene Ländereien als Grundlage für die Gründung des Tochterklosters Himmelstädt. Mit der Säkularisation des Klosters im Jahre 1539 wurde Vietz zum kurfürstlichen Amtsdorf.

In dem Dorf an der alten Handelsstraße (es war die spätere Reichsstraße 1 Aachen - Berlin - Königsberg (Preußen), deren Trasse hier die heutige Woiwodschaftsstraße DW 132 folgt) von Küstrin nach Landsberg lebten die Einwohner hauptsächlich von der Landwirtschaft und an dem Fließ zur Warthe waren einige Wassermüller ansässig. Mitte des 18. Jahrhunderts begann die Industrialisierung von Vietz. 1747 entstand eine Strumpf- und Leinenweberei. Für den Bedarf des preußischen Militärs wurde 1753 eine königliche Eisenhütte mit zwei Hochöfen errichtet, die zunächst hauptsächlich Kanonen fertigte. 1842 wurde das Hüttenwerk stillgelegt und nahm nach seinem Verkauf im Jahre 1855 als Eisengießerei und Maschinenfabik wieder die Produktion auf.

Die Bedeutung des Ortes wuchs durch den Bau der Preußischen Ostbahn, die ab 1857 durch Vietz führte. Im Dorf siedelten sich verschiedene zahlreiche Betriebe des Maschinenbaus, der Holzverarbeitung und der Baustoffherstellung an. Vietz im Landkreis Landsberg (Warthe) war zu dieser Zeit die größte Landgemeinde der Provinz Brandenburg. Seit 1935 ist Vietz eine Stadt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt polnisch und trägt seit dem den Namen Witnica.

Einwohnerentwicklung

1751 500
1804 888
1900 4.139
1939 5.623
2004 6.858

Gmina

Die Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska) Witnica umfasst ein Territorium von 270 km² auf denen 12.570 Einwohner leben. dazu gehören folgende Ortschaften:

  • Białcz (Balz), Białczyk, Boguszyniec, Dąbroszyn (Tamsel), Kamień Mały (Stolberg in der Neumark), Kamień Wielki (Groß Cammin), Kłopotowo, Krześniczka (Wilkersdorf), Mosina (Massin), Mościce, Mościczki (Blumbergerbruch), Nowe Dzieduszyce (Neu Diedersdorf), Nowiny Wielkie (Döllensradung), Oksza (Woxholländer), Pyrzany (Pyrehne), Sosny (Charlottenhof), Stare Dzieduszyce (Alt Diedersdorf), Świerkocin (Fichtwerder), Tarnówek und die Stadt Witnica (Vietz).

Verweise

Weblink

Literatur

  • Patricia Cluogh, Aachen - Berlin - Königsberg. Eine Zeitreise entlang der alten Reichsstraße 1, München, 2007 - ISBN 978-3-421-04210-1

Fußnoten

  1. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007






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