Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (spanisch: Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL; englisch: Economic Commission for Latin America and the Caribbean, ECLAC) ist eine Organisation der Vereinten Nationen und verantwortlich für die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung dieser Region. Ihre Arbeiten bewegen sich hauptsächlich auf dem Gebiet wirtschaftlicher Forschung.
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Der Sitz der Wirtschaftskomission für Lateinamerika und die Karibik ist in Santiago de Chile, von dort aus werden zwei Untersitze verwaltet: einer für Zentralamerika, mit Sitz in Mexiko-Stadt (eingerichtet 1957) und der zweite für die Staaten der Karibik, mit Sitz in Puerto España (Trinidad und Tobago) (1966). Sie verfügt außerdem über nationale Büros in Bogotá (1952), Montevideo (1960), Brasilia (1968), Buenos Aires (1974), und eine Niederlassung in Washington D.C. (1950).
Die Wirtschaftskomission für Lateinamerika und die Karibik teilt sich auf insgesamt sieben Fachabteilungen auf:
Das Budget für 2000-2001 betrug 90 Millionen US-Dollar. Seit Dezember 2003 ist José Luis Machinea als Leiter im Amt.
Der UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) gründete 1948 fünf regionale wirtschaftliche Kommissionen mit dem Ziel, in den jeweiligen Zonen mit den Regierungen in Sachen nationale und regionale Wirtschaft zusammenzuarbeiten. Die Zonen sind Europa, Afrika, die Region pazifisches Asien, der Nahe Osten und Lateinamerika, wobei letztere die bekannteste ist. 1984 wurde ihr Bereich erweitert um auch den karibischen Bereich zu erfassen.
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