Wilhelm Ackermann (* 3. Mai 1887 in Köln; † 24. Dezember 1962 in Lüdenscheid) war ein deutscher Journalist.
Als Sohn des Obersekretärs der Eisenbahn Simon Ackermann und seiner Ehefrau Anna Schiffers nahm er in Berlin und Tübingen das Studium der Nationalökonomie auf. Seine ersten praktischen Erfahrungen in der Journalistik sammelte er bei der Zeitung Tübinger Chronik. Danach wurde er in Darmstadt Chefredakteur der Hessischen Landeszeitung.
Es folgte die Übersiedlung nach Berlin, wo er der politische Vertraute des Freiherrn Heyl zu Hersheim wurde. Ab dem 1. April 1917 hatte er den Posten der Leitung für die innenpolitische Berichterstattung bei der nationalkonservativen Deutschen Zeitung, die ihre letzte Ausgabe am 31. Dezember 1934 herausgab. Ab dem 1. Januar 1918 übernahm er die gleiche Aufgabe bei der Deutschen Tageszeitung, die ihren Betrieb am 30. April 1934 einstellte. Im Jahre 1920 wurde er auch als Chefredakteur der Deutschen Tageszeitung beschäftigt.
Bei der Versorgungsanstalt des Reichsverbandes der Deutschen Presse gehörte er dem Verwaltungsrat an. Dieser Reichsverband wählte ihn zu ihrem Vorsitzenden. Er war mit Charlotte Kleinschmidt verheiratet, wohnte 1935 in Wünsdorf im Landkreis Teltow und hatte seine Büros in Berlin SW 11 in der Dessauer Straße 6-8 und in der Bernburger Straße 12-13.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ackermann, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist |
| GEBURTSDATUM | 3. Mai 1887 |
| GEBURTSORT | Köln |
| STERBEDATUM | 24. Dezember 1962 |
| STERBEORT | Lüdenscheid |
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