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Dieser Artikel behandelt Wieselburg in Niederösterreich, zum gleichnamigen ungarischen Ort siehe Moson |
| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk | Scheibbs (SB) | |
| Fläche | 5,43 km² | |
| Koordinaten | 48° 8′ N, 15° 8′ O48.13333333333315.138888888889269Koordinaten: 48° 8′ 0″ N, 15° 8′ 20″ O | |
| Höhe | 269 m ü. A. | |
| Einwohner | 3650 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 672 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 3250 | |
| Vorwahl | 07416 | |
| Gemeindekennziffer | 3 20 16 | |
| NUTS-Region | AT121 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Gemeindeverwaltung von WieselburgHauptplatz 26 3250 Wieselburg |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Günther Leichtfried (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2005) (23 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Wieselburg | ||
Wieselburg ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.
Inhaltsverzeichnis |
Wieselburg liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Stadtgemeinde Wieselburg umfasst 5,43 Quadratkilometer. 7,25 % der Fläche sind bewaldet. Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Kleinen und der Großen Erlauf. Von diesem Zusammenfluss leitet sich die Bezeichnung "Zwiesel" ab, die der Stadt ihren Namen gab. Mit Stand Juli 2008 hat Wieselburg 4.187 Einwohner auf einem Gemeindegebiet von 5,43 km² bei einer Seehöhe von 269 m ü. A..
Die Stadtgemeinde Wieselburg hat keine weiteren Katastralgemeinden. Neben der Stadtgemeinde gibt es noch die Marktgemeinde Wieselburg-Land.
Im Altertum war das Gebiet Wieselburg ein Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Oberösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Der Name Wieselburg stammt von der Lage, denn „zwisila“ im Althochdeutschen und „zwisel“ im Mittelhochdeutschen, bedeuten „Zusammenfluss“. Am „Zwisel“ der beiden Flüsse, der großen und der kleinen Erlauf, wurde 976 eine Burg errichtet, in der sich auch eine Wehrkirche befand. 1848 entstand die politische Gemeinde. 1913 kam es zur Vereinigung des Marktes Wieselburg mit Teilen der Ortsgemeinde Mitterwasser (mit Berg und Schacha) und der Ortsgemeinde Rottenhaus. Im Mai 1976 wurde die Marktgemeinde Wieselburg zur Stadt erhoben.
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 3.489 Einwohner. 1991 hatte die Stadtgemeinde 3.095 Einwohner, 1981 3.042 und im Jahr 1971 2.853 Einwohner.
Bürgermeister der Stadtgemeinde ist Günther Leichtfried (SPÖ), Amtsleiter Gudrun Lasselsberger.
Bei der am 6. März 2005 stattgefunden Gemeinderatswahl wurden 2.219 Stimmen abgegeben. 36 Stimmzettel waren ungültig. Von den 2.183 gütlig abgegeben Stimmen ergibt sich folgende Mandatsverteilung:
| Partei | Stimmen | Mandate |
|---|---|---|
| SPÖ | 1.428 | 16 |
| ÖVP | 676 | 7 |
| FPÖ | 79 | 0 |
Seit 1996 hat Wieselburg eine Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde Kreiensen im Landkreis Northeim in Deutschland.
Historische Bedeutung hat vor allem das ottonische Oktogon ("Wieselburger Oktogon") in der Pfarrkirche. Das Schloss Wieselburg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und beherbergt heute das Museum für Ur- und Frühgeschichte. Das Studiengebäude der Fachhochschule Wiener Neustadt Campus Wieselburg, ein mehrgeschoßiger Niedrigenergie-Holzbau des Wiener Büros neuıbau architektur, liegt direkt an der Ortseinfahrt. Im Schloss Rottenhaus befindet sich das Verwaltungsgebäude der Landwirtschaftlichen Bundesversuchwirtschaft GmbH.
Im Zentrum von Wieselburg befindet sich der Schlosspark mit Skulpturen, die den Namen von Flüssen aus den Bundesländern Nieder- und Oberösterreich sowie der Steiermark tragen.
Die bedeutendsten Betriebe der Stadt sind neben dem größten Arbeitgeber im Bezirk Scheibbs, der ZKW Lichtsysteme (1200 Mitarbeiter) die Brauerei Wieselburg.
Überregionale Bedeutung hat seit 1928 auch die einwöchige Wieselburger Inter-Agrar mit Volksfest, (eine landwirtschaftliche Messe), die als größte Messe Niederösterreichs mit über 300.000 Besuchern und 550 Ausstellern gilt und jedes Jahr Ende Juni stattfindet. Schwerpunkte sind die Bereiche Bauen & Wohnen und im landwirtschaftlichen Teil die Themen Tierhaltung, Grünlandwirtschaft und seit 2006 Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energie. Daneben finden auf dem Messegelände Wieselburg über das ganze Jahr verteilt Veranstaltungen statt wie die "Bau & Energie Messe" oder die "Ab Hof Wieselburg".
Seit April 2003 gibt es ein Einkaufszentrum im Zentrum der Stadt namens "City Center Wieselburg" mit einer Einzelhandelsfläche von 8000 m² und einem Parkplatz mit 220 Stellplätzen.
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 221, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 10. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1.623. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,6 Prozent.
Mit seiner Fachhochschule, dem Gymnasium, der Haupt-, Volks-, Sonderschule und der Höheren Bundeslehr und Versuchsanstalt für Landwirtschaft, dem Francisco Josephinum (in Wieselburg-Land) ist Wieselburg außerdem als „Schulstadt“ bekannt.
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Innenstadt von Wieselburg mit Citycenter |
Schlosspark mit drei Skulpturen |
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