| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk | Statutarstadt (WN) | |
| Fläche | 60,96 km² | |
| Koordinaten | 47° 49′ N, 16° 15′ O47.81666666666716.25265Koordinaten: 47° 49′ 0″ N, 16° 15′ 0″ O | |
| Höhe | 265 m ü. A. | |
| Einwohner | 40.600 (1. Apr. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 666 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 2700 | |
| Vorwahl | 02622 | |
| Gemeindekennziffer | 3 04 01 | |
| NUTS-Region | AT122 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Gemeindeverwaltung von Wiener NeustadtHauptplatz 1-3 2700 Wiener Neustadt |
|
| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Bernhard Müller (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2005) (40 Mitglieder) |
||
| Lage der Stadt Wiener Neustadt | ||
![]() |
||
Blick auf Wiener Neustadt von Westen |
||
Wiener Neustadt ist die zweitgrößte Stadt Niederösterreichs und liegt etwa 50 km südlich der Bundeshauptstadt Wien. Sie ist Statutarstadt und Verwaltungssitz des Bezirkes Wiener Neustadt-Land. Die Stadt ist eine bekannte Schul- und Einkaufsstadt. Wiener Neustadt ist momentan (Stand 2006) die elftgrößte Stadt in Österreich.
Wiener Neustadt liegt im Steinfeld, dem südlichsten Teil des Wiener Beckens. Das Stadtgebiet wird von der Warmen Fischa und dem Kehrbach durchflossen, die sich am nordöstlichen Stadtrand vereinigen. Im Osten der Stadt bildet die Leitha die Grenze zum Burgenland. Das Stadtgebiet erstreckt sich von Norden nach Süden rund 14 km, von Westen nach Osten rund 6,5 km.
Wiener Neustadt grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden; in Klammern der jeweilige Bezirk):
Das gesamte Stadtgebiet bildet die Katastralgemeinde Wiener Neustadt, jedoch kann eine grobe Einteilung getroffen werden, und zwar in:
Innere Stadt (innerhalb des Rings), Ungarviertel, Musikantenviertel (Gartenstadt), Gymelsdorfer Vorstadt, Breitenauer Siedlung, Fischelkolonie (Haidbrunner Viertel), Zehnerviertel, Flugfeld, Josefstadt, Badener Siedlung, Frohsdorfer Siedlung, Kriegsspital (Döttelbach), Anemonensee-Siedlung, die Friedenssiedlung, die Föhrensee-Siedlung und die Heideansiedlung weit außerhalb der Stadt.
Neben dieser Einteilung gibt es seit 1960 eine Einteilung in Bezirke:
Das Klima in Wiener Neustadt ist pannonisch. In der Regel sind die Sommer heiß und trocken und die Winter kalt und trocken. Bei West-/Nordwestwetterlagen fällt oft wenig bis kein Niederschlag. Wenn eine solche Wetterlage im Winter auftritt, gibt es in Wiener Neustadt fast nie eine Schneedecke. Jedoch können mit Ausbildung eines Oberitalientiefs und damit verbundenen Niederschlägen von Südosten her erhebliche Schneemengen fallen. Ein Einzelphänomen blieb der Tornado in Wiener Neustadt 1916.
Das steirische Fürstengeschlecht der Traungauer starb im Jahre 1192 aus. Die Babenberger erbten dann das Herzogtum Steiermark mit der Grafschaft Pitten (das sind ungefähr die heutigen Bezirke Wiener Neustadt und Neunkirchen). Bis in das 16. Jahrhundert blieb die Grafschaft Pitten steirisch.
Der Babenberger Herzog Leopold V. konnte 1194 aufgrund des Lösegeldes, das er für den englischen König Richard Löwenherz erhielt, die Neustadt (Nova Civitas) ausbauen. Anfangs diente sie vor allem als Grenzfestung gegen Ungarn. Der Stadt wurden wichtige Privilegien erteilt, um ihr Gedeihen zu fördern.
Im 15. Jahrhundert erlebte Wiener Neustadt eine Blütezeit, da Kaiser Friedrich III. sie neben Linz und Graz als Residenz nutzte. Die Wappenwand an der Burg zeigt ihn inmitten der Wappen seiner Besitzungen. Auch sein Sohn Maximilian I. hielt Hof in Wiener Neustadt, wo er auch in der St.-Georgs-Kathedrale seine letzte Ruhe fand.
Im Jahre 1469 wurde auf Betreiben Friedrichs III. das Bistum Wiener Neustadt gegründet, welches aber aufgrund des Widerstands der für Niederösterreich zuständigen Bischöfe von Passau nur für die Stadt selbst zuständig war und nicht zum Landesbistum ausgebaut werden konnte.
Spätestens seit der Mitte des 13. Jahrhunderts ist eine jüdische Gemeinde in Wiener Neustadt belegt. Da die Stadt zur Steiermark gehörte, blieben die Juden sowohl von den Verfolgungen des Jahres 1338 als auch den Pogromen zur Zeit der Pest (1348/49) verschont. Auch die Zerstörung der Wiener Gemeinde (Wiener Gesera, 1420/1421) blieb für die Wiener Neustädter Juden ohne Folgen - was aber nicht ausschließt, dass sie Anfeindungen, Diskriminierungen und Beschränkungen unterworfen waren. Als Wohnsitz von Rabbiner Israel Isserlein, an den Anfragen aus zahlreichen jüdischen Gemeinden gerichtet wurden, war die Stadt im 15. Jahrhundert ein Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit. Das Ende der jüdischen Gemeinde kam, als Maximilian I. im Jahr 1496 die Vertreibung aller Juden aus der Stadt verfügte und ihnen „auf ewige Zeit“ verbot, sich erneut hier niederzulassen. Die Maßnahme erfolgte nicht in Form eines Pogroms, sondern einer organisierten Ausweisung. Erst im 19. Jahrhundert konnte in Wiener Neustadt wieder eine jüdische Gemeinde entstehen.[1]
Nach einer fast zweijährigen Belagerung der Stadt durch die Ungarn unter König Matthias Corvinus wurde Wiener Neustadt, auf ungarisch Bécsújhely, im August 1487 erobert. Der König schenkte den Wiener Neustädtern aufgrund ritterlicher Traditionen einen Prunkpokal, den so genannten Corvinusbecher. Erst 1490 gelang es König Maximilian I., seine Vaterstadt zurückzuerobern.
Im 16. Jahrhundert verlor Wiener Neustadt den Status einer Residenz und büßte an Bedeutung ein. Ihre Funktion als Bollwerk gegen Türken und Kuruzen erfüllte sie auch weiterhin. Erst 1751 erlangte Wiener Neustadt wieder größere Bedeutung, als Maria Theresia beschloss, in der kaiserlichen Burg ein adeliges Kadettenhaus einzurichten. Die Theresianische Militärakademie nahm 1752 den Unterricht auf und besteht mit nur kurzen Unterbrechungen bis heute.
Ab dem 17. Jahrhundert setzte sich langsam die Bezeichnung Wienerische Neustadt und schließlich Wiener Neustadt durch, vor allem um eine Unterscheidung zu den anderen gleichnamigen Orten („Neustadt“) im Kaiserreich zu bieten, die jedoch allesamt von Wien weiter entfernt lagen. 1768 erlitt Wiener Neustadt schwere Schäden aufgrund eines Erdbebens. Die Burg, die beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen wurde, benötigte einen Wiederaufbau, der nach den Plänen des Baumeisters Nikolaus Pacassi erfolgte.
1785 veranlasste Kaiser Joseph II. die Transferierung des Bistums von Wiener Neustadt nach St. Pölten. In der Folge wurden alle Klöster in Wiener Neustadt mit Ausnahme des Zisterzienserstiftes Neukloster und des Kapuzinerklosters aufgehoben. In den frei gewordenen Gebäuden wurden Manufakturen eingerichtet, die den Grundstein für die Industrie in Wiener Neustadt bildeten. War es zunächst Textilindustrie, folgten zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Papierfabrik, eine Zuckerfabrik und eine Tonwarenerzeugung.
Der Wandel zur Industriestadt begann mit der Eröffnung der Südbahn von Wien bis Wiener Neustadt im Juni 1841. Schon im folgenden Jahr wurde eine Lokomotivfabrik gegründet, aus der schließlich die Wiener Neustädter Lokomotivfabrik hervorging. Neben anderen Fabriken, die sukzessive entstanden, errichtete ab 1899 die Firma Austro-Daimler (eine Tochter der deutschen Daimler-Werke) in einer ehemaligen Maschinenfabrik eine große Fahrzeugfabrikation. Die Industrialisierung bewirkte starken Zuzug von Arbeitskräften, sodass Wiener Neustadt in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts die zweitgrößte Stadt Niederösterreichs (nach Wien) war. Äußeres Zeichen der gestiegenen Bedeutung war die Verleihung eines eigenen Statuts im Jahr 1866, das nach Wahlen im Jahr 1868 in Kraft trat.
Im Jahre 1909 wurde im Norden der Stadt ein Flugfeld errichtet. Bereits 1911 wurde in Wiener Neustadt die erste österreichische Flugwoche abgehalten. Das Wiener Neustädter Flugfeld diente den Flugpionieren Igo Etrich, Karl Illner und Adolf Warchalowski für ihre Flugversuche und war das erste offizielle österreichische Flugfeld.
Im Ersten Weltkrieg war Wiener Neustadt auf Grund seiner Industriebetriebe ein Zentrum der Rüstungsindustrie. Am 10. Juni 1916 forderte ein Tornado 32 Tote und 228 Verletzte; der Sachschaden war beträchtlich.
Die Folgen der Niederlage der österreichisch-ungarischen Monarchie im Ersten Weltkrieg führten zu einem Niedergang der Industrie. Mangels Nachfrage im klein gewordenen Wirtschaftsraum Österreich mussten die großen Fabriken schließen; die Flugzeugproduktion musste auf Grund des Vertrags von Saint Germain aufgegeben werden. Die Weltwirtschaftskrise tat ihr Übriges.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurde in Wiener Neustadt kriegswichtige Industrie angesiedelt. Bereits 1940 produzierten die Wiener Neustädter Flugzeugwerke ein Viertel der Gesamtproduktion der Messerschmitt-109-Jagdflugzeuge. In den Raxwerken, der ehemaligen Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, wurde hier ab 1943 auch mit der Montage von A4-Raketen begonnen.
Aufgrund dieser Konzentration von Kriegsindustrie und der britischen „moral bombing“-Strategie wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig mit rund 50.000 Bomben in Schutt und Asche gelegt. Von den damals 3.000 Gebäuden blieben nur 18 unversehrt.
Für den Wiederaufbau rief 1946 die Stadtverwaltung die Bevölkerung zum freiwilligen Arbeitseinsatz auf, um tausende Tonnen Schutt aus der Stadt zu entfernen. Als 1955 Österreich durch den Staatsvertrag seine Souveränität wiedererlangt hatte, war auch der Wiederaufbau der zerstörten Stadt großteils abgeschlossen.
Die letzte Ausweitung der Stadt ist die Civitas Nova, ein ehrgeiziges Projekt zur Etablierung als Technologie- und Wissenschaftsstandort und Ansiedlung von Industrie- und Handelsbetrieben sowie von Schulen, die auch den Wirtschaftspark der Eco Plus einschließt. In naher Zukunft wird auf dem Areal auch ein Krebsforschungszentrum für Ionentherapie gebaut, das Projekt MedAustron. Außerdem ist die Civitas Nova Sitz des Flugzeugbauers Diamond Aircraft und einiger Technologieeinrichtungen. Hier befinden sich auch die Fachhochschule, das RIZ (Regionales Innovationszentrum) sowie verschiedene Firmen und Büros.
Im Areal der Civitas Nova befindet sich die Mehrzweckhalle Arena Nova, in der Messen, Konzerte und Sportveranstaltungen stattfinden.
Weiters wurde in diesem Gebiet 2004 und 2005 das Rockfestival Aerodrome abgehalten.
Im Zentrum wird seit vielen Jahren am ehemaligen Ausstellungsgelände an einer Wohnsiedlung gebaut, ebenso gibt es ein Projekt im Akademiepark.
In den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es Bestrebungen, alle Gemeinden rund um Wiener Neustadt einzugemeinden, wodurch Wiener Neustadt zur größten Stadt Niederösterreichs geworden wäre.
Die betroffenen Gemeinden wären Katzelsdorf, Theresienfeld, Eggendorf, Bad Fischau-Brunn, Wöllersdorf-Steinabrückl, Lichtenwörth, Zillingdorf, Sollenau, Felixdorf, Lanzenkirchen und Weikersdorf am Steinfelde gewesen. Wiener Neustadt wäre damit auf fast 80.000 Einwohner angewachsen. Die meisten genannten Gemeinden sind mit Wiener Neustadt verwachsen, Einkaufszentren dehnen sich oft bis in die Nachbargemeinden aus. Einige davon waren bis ins 19. Jahrhundert Teil Wiener Neustadts gewesen, ehe sie unabhängig wurden.
Das Vorhaben scheiterte bzw. war nicht im Einklang mit den Interessen der betroffenen Gemeinden durchzusetzen. Heute stehen die Eingemeindungspläne nicht mehr zur Debatte. In den 1980er Jahren war der Streit zwischen St. Pölten und Wiener Neustadt, welche der beiden Städte die tonangebende und bedeutendere in Niederösterreich sei, besonders zugespitzt. In diesem Zusammenhang müssen auch die damaligen Wiener Neustädter Vergrößerungspläne betrachtet werden. Seit der Ernennung St. Pöltens zur niederösterreichischen Landeshauptstadt im Jahr 1986 ist dieser Streit zumindest im juristischen Sinne „entschieden“.
| Bevölkerungs- entwicklung |
|
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1869 | 20.619 |
| 1880 | 22.048 |
| 1890 | 25.040 |
| 1900 | 28.700 |
| 1910 | 32.874 |
| 1923 | 36.956 |
| 1934 | 36.798 |
| 1939 | 39.344 |
| 1951 | 30.559 |
| 1961 | 33.845 |
| 1971 | 34.853 |
| 1981 | 35.006 |
| 1991 | 35.134 |
| 2001 | 39.208 |
| 2006 | 39.515 |
Die Entwicklung der Einwohnerzahl ist Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklung: Nahm die Bevölkerung von 1869 (erste Volkszählung) bis 1923 kontinuierlich von 20.619 auf 36.956 zu (wiederholt um mehr als 10 % innerhalb von zehn Jahren), war bis 1934 ein leichter Rückgang (− 0,4 %) zu verzeichnen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wuchs die Bevölkerung wieder um 6,9 %, um bis 1951 (der ersten Zählung nach dem Zweiten Weltkrieg) um dramatische 22,3 % auf 30.559 zurückzugehen. Die folgenden Jahrzehnte zeigen einen zunächst stärkeren Anstieg (bis 1961 + 10,8 %), der dann bis 1991 wieder fast bis zur Stagnation (+ 0,4 % seit 1981) abfiel. Die letzten zehn Jahre bis 2001 brachten dagegen wieder einen deutlichen Anstieg um 7,1 %; dieser ist deutlich der Zuwanderung (8,5 %) zu verdanken, durch die die negative Geburtenbilanz (− 1,4 %) ausgeglichen wird. Doch laut einer neuen Prognose soll Wiener Neustadt bis 2030 über 50.000 Einwohner haben.
Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 62,3 % der Einwohner römisch-katholisch und 7,6 % evangelisch. 6,1 % sind Muslime, 2,2 % gehören orthodoxen Kirchen an. 18,2 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.
Wiener Neustadt hat zehn römisch-katholische Kirchen inklusive der Propstei- und Hauptpfarre an der Domkirche. Die weiteren Kirchen heißen St. Leopold, Teilgemeinde Erlöserkirche, Teilgemeinde Schmuckerau, Teilgemeinde Josefstadt, St. Jakob (Kapuzinerkirche), Herz Mariä, Neukloster (inklusive der beiden Seelsorgestationen Gartenstadt und Friedenssiedlung), St. Anton und Georgs-Kathedrale in der Burg. Wiener Neustadt war über mehrere Jahrhunderte ein eigenständiges Bistum. Heute ist es nur mehr ein Titularbistum, welches traditionell an den Militärbischof Österreichs vergeben wird.
Wiener Neustadts Gläubige haben weiters eine Evangelische Kirche, eine Niederlassung der Zeugen Jehovas, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der Neuapostolischen Kirche, der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten, der Freikirchlichen Ichthys-Gemeinde und eine Kirche der serbisch–orthodoxen Gemeinschaft in der Döttelbachsiedlung.
Gemeinderat
Von den 40 Mandaten des Gemeinderats entfallen auf Grund der Gemeinderatswahl vom 6. März 2005 auf die SPÖ 26, die ÖVP 10, die Grünen 2, die FPÖ 1 und auf WNAktiv 1 Mandat.
Insgesamt waren 31.465 Personen wahlberechtigt und 19.188 Stimmen wurden abgegeben. Somit betrug die Wahlbeteiligung 60,98%.
Stadtsenat
Der Stadtsenat besteht aus folgenden Mitgliedern:
Grundsätzlich besteht der Stadtsenat aus dem ersten und dem zweiten Vizebürgermeister und acht Stadträten. Die im Gemeinderat vertretenen Wahlparteien haben gemäß ihrer Stärke Anspruch auf Vertretung im Stadtsenat. Den Vorsitz führt der Bürgermeister, und der Magistratsdirektor nimmt an den Sitzungen mit beratender Stimme und mit dem Recht auf Antragsstellung teil.
In Wiener Neustadt wurden 2001 2.302 Arbeitsstätten gezählt, an welchen insgesamt 25.377 Personen beschäftigt waren.
Industrie:
Einkaufen:
Die Hauptachsen der Altstadt haben sich in den vergangenen 40 Jahren zu Einkaufsstraßen mit Fußgängerzonen entwickelt. In diesen haben sich - neben den kleineren, familiengeführten Geschäften - in den letzten Jahren auch viele Filialen von Handelsketten angesiedelt. Auch wenn der Druck durch die Einkaufszentren an der Peripherie (vor allem „Fischapark“) auf die innerstädtische Wirtschaft enorm gewachsen ist, hat sich Wiener Neustadts Zentrum in den letzten fünf Jahren wieder gefangen und kann Umsatzsteigerungen vermelden.
In Wiener Neustadt gibt es neben der Innenstadt fünf Industrie- und Einkaufsgelände:
Bahn:
Wiener Neustadt ist einer der wichtigsten und zugleich der größte Bahnknotenpunkt Österreichs und der wichtigste Niederösterreichs. Der Hauptbahnhof Wiener Neustadt ist Schnitt- und Ausgangspunkt mehrerer Eisenbahnlinien (Südbahn, Mattersburger Bahn, Aspangbahn, Pottendorfer Linie, Schneebergbahn, Gutensteinerbahn) mit einer Frequenz von rund 25.000 Reisenden und 700 Reisezügen pro Tag.
Von Wiener Neustadt aus werden mit direkten Zügen zahlreiche Zielbahnhöfe im In- und Ausland erreicht; so beispielsweise Wien, Klagenfurt, Villach, Graz, Aspang-Markt, Friedberg, Hartberg, Oberwart, Puchberg am Schneeberg, Gutenstein, Deutschkreutz, Payerbach-Reichenau, Eisenstadt, Neusiedl am See aber auch Ödenburg/Sopron, Budapest, Steinamanger/Szombathely, Fünfkirchen/Pécs, Venedig, Rom, Zagreb oder Marburg an der Drau/Maribor.
Zusätzlich bestehen im Stadtgebiet von Wiener Neustadt drei weitere Haltestellen: „Wiener Neustadt Nord“, „Wiener Neustadt Anemonensee“ und „Wiener Neustadt Civitas Nova“. Weiters ist an der Aspangbahn und Mattersburger Bahn eine Haltestelle „Wiener Neustadt Süd“ in Planung. Die Haltestelle „Katzelsdorf“ der Mattersburger Bahn liegt ebenfalls noch im Stadtgebiet von Wiener Neustadt.
Siehe auch: Wiener Neustadt Hauptbahnhof
Straße:
Wiener Neustadt ist auch ein Straßenverkehrsknoten (Südautobahn (A2), Mattersburger Schnellstraße (S4). Zur Entlastung der Bundesstraßen ist eine Ostumfahrung geplant (Verbindung der Abfahrt Wiener Neustadt Ost - B21)
Folgende ehemalige Bundesstraßen führen durch Wiener Neustadt: Wiener Neustädter Straße (B17), Gutensteiner Straße (B21), Puchberger Straße (B26), Pöttschinger Straße (B53), Wechsel Straße (B54) und Leitha Straße (B60).
Parkmöglichkeiten:
In der Wiener Neustädter Innenstadt befinden sich drei Parkhäuser: die unterirdische Theatergarage, die Ungargarage und das Krankenhausparkdeck. Weiters sind Parkmöglichkeiten am Domplatz und am Nepomukplatz vorhanden.
Öffentlicher Verkehr:
Der Wiener Neustädter Kommunalservice Verkehrsbetrieb betreibt zehn innerstädtische Buslinien in der ganzen Stadt. Alle Buslinien führen über den Wiener Neustädter Ring, wo eine Busspur vorhanden ist. Von dort verlassen sie den Ring in alle Stadtteile.
Luft:
Die Stadt besitzt einen zivilen Flugplatz mit ICAO-Kennung (Wiener Neustadt/Ost, LOAN) sowie einen militärischen Flugplatz (Wiener Neustadt/West, LOXN). Der Westplatz darf von zahlreichen Segelflieger-, Motorflieger- sowie Fallschirmspringvereinen mitbenutzt werden. Er ist der größte Grasflugplatz Europas.
Schiff:
Wiener Neustadt war außerdem Ausgangspunkt des einzigen Schifffahrtskanals Österreichs, des Wiener Neustädter Kanals. Ursprünglich hätte der Kanal bis nach Triest gebaut werden sollen. Er ist jedoch nicht mehr in Betrieb und dient heute zur Erholung (Radfahrweg und Kanufahrten).
Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien: Wiener Neustadt ist eine Schul- und Bildungsstadt, ersichtlich an der großen Anzahl an Bildungseinrichtungen. Neben zahlreichen Volks- und Hauptschulen sowie Gymnasien beherbergt Wiener Neustadt diverse Fachschulen, Höhere Lehranstalten sowie einer Landesberufsschule. Außerdem befindet sich in Wiener Neustadt das Josef-Matthias-Hauer-Konservatorium.
In Wiener Neustadt befindet sich auch Österreichs erste und größte Fachhochschule für Wirtschaft, Technik und Medizin, außerdem ist die Stadt Sitz der Theresianischen Militärakademie, der einzigen Ausbildungsstätte für Offiziere des Österreichischen Bundesheeres.
Wiener Neustadt zog 1996 internationale Aufmerksamkeit auf sich, als unter dem damaligen Bürgermeister Peter Wittmann (SPÖ) der so genannte „sidewalk - Wiener Neustadt“[2] des japanischen Künstlers Tadashi Kawamata rund um einen Häuserblock (das „Grätzel“) auf dem Hauptplatz installiert wurde.
Museen
Theater
Kino
Früher gab es in Wiener Neustadt eine Reihe von Kinos, heute gibt es nur noch zwei, eines davon ist neu:
In Wiener Neustadt gibt es 6 Fußballplätze und das Wiener Neustädter Stadion in dem der SC Wiener Neustadt, Nachfolger des 1. Wiener Neustädter SC, seine Heimspiele austrägt. Wiener Neustadt ist mit dem europäischen Radnetz verknüpft und es gibt überall Parks. Die Stadt besitzt eine grüne Lunge, den Akademiepark. Es gibt dutzende Tennisplätze und Fitnesscenters. 2006 wurde in Wiener Neustadt im Akademiepark die Weltmeisterschaft im Militärischen Fünfkampf ausgetragen und am Schießplatz im Föhrenwald wurde auch vor einiger Zeit die Weltmeisterschaft ausgetragen.
In Wiener Neustadt bestehen zwei Freibäder, das Volksbad und das Akademiebad. Zusätzlich gab es auch noch das Ungarbad, das allerdings 2006 geschlossen wurde. Im nordöstlichen Industriegebiet der Stadt befindet sich eines der modernsten Erlebnishallenbäder Österreichs, das Aqua Nova. Zusätzlich gibt es einige Skaterplätze und einen Baseballplatz.
Ehrenbürger
Töchter und Söhne
Personen mit Bezug zu Wiener Neustadt
Kasernen in Wiener Neustadt
Feuerwehr, Rettung, Polizei und Justiz
Eine Insel im Franz-Josef-Land wurde Wiener-Neustadt-Insel (Ostrov Viner Nejstadt) genannt, auf der die höchste Erhebung (620 m ü. A.) dieser Inselgruppe liegt.
Im Wettersteingebirge liegt auf einer Höhe von 2.209 m ü. A. die Wiener-Neustädter-Hütte, die vom Österreichischen Touristenklub unterhalten wird.
Amstetten | Baden | Bruck/Leitha | Gänserndorf | Gmünd | Hollabrunn | Horn | Korneuburg | Krems | Krems-Land | Lilienfeld | Melk | Mistelbach | Mödling | Neunkirchen | St. Pölten | St. Pölten-Land | Scheibbs | Tulln | Waidhofen/Thaya | Waidhofen/Ybbs | Wiener Neustadt | Wiener Neustadt-Land | Wien-Umgebung | Zwettl
stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History