Welden


Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Welden in Schwaben. Für weitere Bedeutungen siehe Welden (Begriffsklärung).


Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Welden
Welden
Deutschlandkarte, Position von Welden hervorgehoben
48.4510.666666666667466
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Welden
Höhe: 466 m ü. NN
Fläche: 17,96 km²
Einwohner:

3.626 (31. Dez. 2008)[1]

Bevölkerungsdichte: 202 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86465
Vorwahl: 08293
Kfz-Kennzeichen: A
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 216
Adresse der Marktverwaltung: Am Marktplatz 1
86465 Welden
Webpräsenz: http://www.markt-welden.de
Bürgermeister: Peter Bergmeir (SPD/FW)
Lage von Welden im Landkreis Augsburg
Karte

Welden ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Augsburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Welden. Seit der Gemeindereform 1978 umfasst der Markt den Hauptort Welden, das Pfarrdorf Reutern und den Weiler Ehgatten.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Welden ist Zentrum des Holzwinkels im Naturpark Augsburg-Westliche Wälder.

Welden und Ehgatten liegen an der Laugna, einem Zufluss der Zusam. Reutern liegt auf einer Anhöhe zwischen Zusam- und Laugnatal.


Geschichte

Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1156. Welden war der Stammsitz des ritterlichen Geschlechts der Herren von Welden, die Lehnsnehmer der Markgrafen von Burgau waren. Es wurde 1402 zum Markt erhoben. Die Fugger erwarben 1597 die Herrschaft in Welden, die bis zum Aussterben der Linie Fugger-Wellenburg 1764 in ihren Händen blieb. 1806 kam Welden an Bayern.

Seit 5. Dezember 1903 war Welden Endpunkt einer Bahnstrecke von Augsburg, die bis 1986 im Personen- und Güterverkehr betrieben wurde. Heute befindet sich ein Radweg auf der Bahntrasse.

Im Zuge der Gemeindereform 1978 wurde die Gemeinde Reutern nach Welden eingemeindet. Ebenso kam der Weiler Ehgatten, der zur Gemeinde Streitheim (die heute zum Markt Zusmarshausen gehört) gehörte, zum Markt Welden. Schulisch und pfarrlich gehörte Ehgatten schon vor 1978 zum Markt Welden. Im Jahre 2002 wurde zum 600-jährigen Jubiläum der Markterhebung von der gesamten Dorfgemeinschaft ein großes historisches Fest gefeiert.

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister seit der Gemeindereform 1978:

Wahljahr Bürgermeister Wahlvorschlag
2008 Peter Bergmeir SPD/FWV
2002 Peter Bergmeir SPD/FWV
1996 Peter Bergmeir SPD
1990 Peter Bergmeir SPD
1984 Hermann Schmid CSU
1978 Hermann Schmid CSU/SPD

Zweiter Bürgermeister ist seit 2002 Gerhard Groß (FWV) und wurde 2008 bestätigt.
Dritter Bürgermeister ist seit 2008 Markus Hodapp (CSU).

Gemeinderat

Gemeinderatswahlen seit der Gemeindereform 1978: Stand nach der jeweiligen Wahl.

Wahljahr SPD CSU Bürgergemeinschaft FWV REP Gesamt
2008 4 5 4 3 - 16
2002 5 4 4 3 - 16
1996 4 4 5 3 - 16
1990 4 6 3 2 1 16
1984 3 5 3 3 - 14
1978 2 6 2 4 - 14

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Votivkirche St. Thekla

Persönlichkeiten

Der Schriftsteller Ludwig Ganghofer verbrachte von 1859 bis 1865 den größten Teil seiner Kindheit in Welden.

Literatur

  • Langenmair, Ludwig: Welden: Ein Markt mit reicher Vergangenheit, hrsg. vom Markt Welden. Welden 1986, ohne ISBN.
  • Marktgemeinde Welden (Hrsg.): 600 Jahre Marktrecht - Welden feiert seine Geschichte . Welden, 2002

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31.12. (Hilfe dazu)

Weblinks

Commons Commons: Welden (Swabia) – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien






stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History