Der Begriff Vorromanik umfasst in der Kunstgeschichte die Epochen des Frühmittelalters im europäischen Raum, etwa vom 5. Jh. bis ins 11. Jh. Er kennzeichnet die Zeit bzw. den Übergang von der Spätantike zur Romanik. Die Bezeichnung wird hauptsächlich für die Baukunst verwendet.
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Der Beginn der Vorromanik wird entweder auf die Dynastie der Merowinger um 500 oder auf die Karolingische Renaissance am Hofe Karls des Großen im späten 8. Jahrhundert angesetzt. Im Anschluss an die Dynastie der Karolinger folgte im deutschen Raum diejenige der Ottonen. Diese etwa 400 Jahre währende Zeit fasst man aufgrund der geringen Zahl erhaltener Bauten unter dem Begriff der Vorromanik zusammen, worauf die Epoche der Romanik folgte.
Zu den christlichen Nachfolgereichen Roms in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten gehören das stabile byzantinische Reich, aber auch diejenigen der Langobarden (lombardischer Stil), Goten und Vandalen. Deren Anschluss bildet in Westeuropa das Fränkische Reich.
Vorromanische Bauten greifen antike Vorbilder auf, transformieren sie und bereiten die Formen der Romanik vor. Besonders im Kirchenbau werden neue Formen entwickelt, die in der Romanik und Gotik zum Standard-Repertoire gehören, darunter z.B. Kreuzgang, ‚echte‘ und ‚ausgeschiedene‘ Vierung, Westwerk, Kirchtürme.
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Der Klosterplan von St. Gallen ist eine karolingische Zeichnung eines benediktinischen Ideal-Klosters, das die gesamte nachfolgende Klosterarchitektur geprägt hat.
Wichtigste Bauwerke sind:
Es handelt sich um Bauwerke des Königreich Asturien einem christlichen Nachfolgestaat des Westgotenreiches im nördlichen Teil Spaniens (718 bis 910).
Auch in Teilen Kroatiens sind Bauwerke der Präromanik zu finden.
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