Via Lewandowsky


Volker Via Lewandowsky (* 1963 in Dresden) ist ein deutscher Künstler. Er lebt in Berlin.

Von 1982 bis 1987 studierte Lewandowsky an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, er war während der SED-Diktatur ein unangepasster Künstler und verließ 1989 die DDR. 1991-1992 ging er mit einem Stipendium des Berliner Senats an das PS 1 nach New York City. Mit einem Stipendium hielt er sich 1994 am The Banff Centre for the Arts in Kanada auf. Zwischen 1989 und 1995 arbeitete er mit Pina Lewandowsky zusammen. 1992 war er Teilnehmer der documenta IX in Kassel. 1995 erhielt er den Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung, 1997 ein Stipendium des Kunstfonds Bonn und 1998 den Botho-Graef-Kunstpreis der Stadt Jena.

Via Lewandowsky arbeitet mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln. Dazu gehören Performances und Ausstellungsszenografien ebenso wie Gemälde oder Skulpturen. Er entwarf eine Demokratieglocke in Form eines Eies. Das Freiheitsdenkmal, das an die Friedliche Revolution von 1989 erinnern soll, wird ab 9. Oktober 2009 auf dem Augustusplatz in Leipzig zu hören und zu sehen sein.

1963 in Dresden geboren,
mit drei Jahren ein Auge verloren,
seither den Künsten verschworen.
Ergo: Niemand entkommt ungeschoren.

Durs Grünbein, 1997

Quellen und Weblinks







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