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| Università Cattolica del Sacro Cuore | |
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| Gründung | 1921 |
| Trägerschaft | kirchlich |
| Ort | Mailand, Italien |
| Rektor | Lorenzo Ornaghi |
| Studenten | 42.000 |
| Website | www.unicatt.it |
Die Università Cattolica del Sacro Cuore, UCSC (deutsch: Katholische Universität vom Heiligen Herzen) gehört mit ihren fünf Standorten Mailand als Hauptsitz, Brescia, Piacenza-Cremona, Rom und Campobasso, insgesamt 14 Fakultäten, fünf Hochschulen und ca. 40.000 immatrikulierten Studenten zu der größten nicht-staatlichen Universität Europas und der bedeutendsten Katholischen Universität weltweit.
Inhaltsverzeichnis |
Eine Gruppe kulturell und religiös gebildeter Persönlichkeiten in Italien unter Leitung von Pater Agostino Gemelli entwickelten 1919 den Gedanken, eine katholische Universität zu gründen, um die italienische Kultur und die religiöse Bildung zu bereichern. 1920 wurde aus dieser Initiative heraus zunächst das Istituto Giuseppe Toniolo di Studi Superiori gegründet, welches als Vorgängerin zur Universität betrachtet werden kann. Am 24. Juni 1921 wurde das Institut durch das italienische Ministerium für Bildung anerkannt und erhielt gleich darauf von Papst Benedikt XV. den kirchlichen Status einer Universität.
Zum ersten Rektor wurde Pater Agostino Gemelli berufen und die Vorlesungen begannen im Dezember 1921 mit 100 Studienanfängern der beiden Fakultäten für Sozialwissenschaften und Philosophie. Die staatliche Anerkennung als öffentliche Universität erhielt sie am 2. Oktober 1925, seit dieser Zeit heißt sie Università Cattolica del Sacro Cuore.
Mit einem Gottesdienst am 7. Dezember 1921 wurde die Universität ihrer Weihung und Bestimmung übergeben. Die Messe wurde vom Mailänder Erzbischof Kardinal Achille Ratti zelebriert, der drei Monate später zum Papst gewählt wurde und den Namen Pius XI. führte.
1924 erhielt die Universität vom italienischen Staat das Recht akademische Grade zu vergeben, dieses Recht wurde in den Statuten vom 2. Oktober 1924 mit einem königlichen Dekret bekräftigt. Hiernach erfolgte die Ausweitung der Studienangebote und die Gründung mehrerer Institute, der Ausbau und die Weiterentwicklung an mehreren Standorten, und die Schaffung neuer Studiengänge und Examina.
Am 4. August 1958 gab der Staat die Zustimmung zur Errichtung einer medizinischen Fakultät in Rom, 1959 begann die Errichtung zusätzlicher Institute und der Bau einer Poliklinik. Papst Johannes XXIII. vollzog 1961 die feierliche Grundsteinlegung zur Medizinischen Hochschule für Allgemeinmedizin und Zahnmedizin (die heutige Gemelli-Klinik), 1964 übergab Papst Paul VI. der Klinik ihre Bestimmung und 1967 verließen die ersten graduierten Ärzte diese Hochschule.
Zwischenzeitlich wurden mehrere Erweiterungen zum Abschluss gebracht und regelmäßig Akademische Jahre gefeiert:
Im katholischen Verständnis und mit der Treue zur katholischen Kirche widmet sich die Universität der Forschung , der Lehre und des Studiums in allen Fächern der Wissenschaften. Bei all diesen Bestrebungen soll der Mensch im Zentrum der gesellschaftlichen Ordnung seinen Platz haben. Es gelten die folgenden Prinzipien: Wissenschaftliche Forschung, Unterrichtung, gute Vorbereitung und eine Ausbildung, die im wesentlichen der charakterlichen Entwicklung des Menschen entspricht.
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