USS Iowa (BB-61)


Die Iowa 1957 vor der US-Ostküste
Die Iowa 1957 vor der US-Ostküste
Geschichte Flagge
Bestellung 1. Juli 1939
Kiellegung 27. Juni 1940
Stapellauf 27. August 1942
Indienststellung 22. Februar 1943
Außerdienststellung 26. Oktober 1990
Verbleib Museumsschiff
Technische Daten
Verdrängung

ca. 45.000 ts (Standard);
ca. 57.500 ts (voll beladen)

Länge

270,43 Meter

Breite

32,98 Meter

Tiefgang

11,6 Meter

Besatzung

Zwischen 1500 und 2800

Antrieb

4 Propeller, über 4 Dampfturbinen angetrieben; 212.000 Wellen-PS (158 MW); 8 Dampfkessel

Geschwindigkeit

33 Knoten

Bewaffnung

Ursprünglich 3 × Drillingstürme 406 mm, 10 × Zwillingslafetten 127 mm, Flak. Später teilweise ersetzt durch 32 Marschflugkörper und 16 Seezielraketen

Die USS Iowa (BB-61) war ein Schlachtschiff der United States Navy und Typschiff der Iowa-Klasse.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

USS Iowa feuert eine volle Breitseite (1984)

Die Iowa wurde 1940 auf der New York Naval Shipyard auf Kiel gelegt und lief 1942 vom Stapel, 1943 wurde das Schlachtschiff in Dienst gestellt.

Im Herbst 1943 brachte sie Präsident Franklin D. Roosevelt nach Casablanca, der ersten Etappe auf dessen Reise zur Teheran-Konferenz. Für die Rückreise nutzte Roosevelt ebenfalls die Iowa.

Seit Anfang 1944 fuhr das Schiff im Pazifikkrieg als Trägerbegleitung und hat eine Reihe von Landeoperationen begleitet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg tat sie im Koreakrieg Dienst, wurde eingemottet und für den Vietnamkrieg reaktiviert und wieder demobilisiert.

Im Rahmen des Aufrüstungsprogramms Marine der 600 Schiffe in der Reagan-Ära wurde sie ein weiteres Mal in den Dienst aufgenommen und mit neuer Bewaffnung (unter anderem 32 Marschflugkörper vom Typ BGM-109 Tomahawk, 16 AGM-84 Harpoon Antischiffsraketen und 4 CIWS Flugabwehrkanonen), sowie Seahawk-Helikoptern versehen.

Zwischenfälle

Explosion des Geschützturms #2 am 19. April 1989

Am 19. April 1989 ereignete sich beim Übungsschießen ein schwerer Unfall im zweiten vorderen Geschützturm, wobei dieser explodierte und 47 Seeleute den Tod fanden. Der Schaden wurde nicht mehr behoben und die USS Iowa am 26. Oktober 1990 außer Dienst gestellt. Sie liegt seit dem 20. April 2001 in der Suisun Bay nördlich von San Francisco auf den Koordinaten 38° 4′ 5″ N, 122° 5′ 52″ W38.068055-122.097866 und gehört der Reserveflotte an. Seit dieser Zeit gibt es große Bemühungen, die USS Iowa als Museumsschiff in die Bucht von San Francisco zu bekommen.

Literatur

  • Stefan Terzibaschitsch: Comeback der IOWA-Klasse. Die amerikanischen Schlachtschiffe von 1941 bis heute. Bernard & Graefe, München 1989. ISBN 3-7637-5862-3
  • Stefan Terzibaschitsch: Die letzten Giganten der Meere. Bernard & Graefe, München 1997. ISBN 3-7637-5961-1

Weblinks

Commons Commons: USS Iowa (BB-61) – Bilder, Videos und Audiodateien

38.067777777778-122.09777777778Koordinaten: 38° 4′ 4″ N, 122° 5′ 52″ W







stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History