| Typ 63 (Sturmgewehr) | |
|---|---|
| Allgemeine Information | |
| Einsatzland: | China, Albanien, Vietnam |
| Herstellerland: | China |
| Produktionszeit: | 1963 bis 1969 |
| Modellversionen: | T 63, T 68 |
| Waffenkategorie: | Gewehr |
| Maße | |
| Gesamtlänge: | 1030 mm |
| Gewicht: (mit leerem Magazin): |
3,8 kg |
| Lauflänge: |
521 mm |
| Technische Daten | |
| Kaliber: | |
| Mögliche Magazinfüllungen: | 15 oder 30 Patronen |
| Munitionszufuhr: | Kurvenmagazin oder Ladestreifen |
| Effektive Reichweite: | 400 m |
| Kadenz: | 750 Schuss/min |
| Mündungsgeschwindigkeit Projektil (V0): |
730 m/s |
| Anzahl Züge: | 4 |
| Drall: | rechts |
| Verschluss: | Drehkopfverschluss |
| Ladeprinzip: | Gasdrucklader |
| Liste der Handfeuerwaffen | |
Das Sturmgewehr Typ 63 war eine Infanteriewaffe, die zur Ausrüstung der chinesischen Volksbefreiungsarmee gehörte.
Inhaltsverzeichnis |
Das Gewehr wurde, im Gegensatz zu vielen anderen chinesischen Waffen, in China selbst entworfen und war keine direkte Kopie eines russischen Modells. Es entstand im Bestreben der Volksrepublik China, aufgrund des Zerwürfnisses mit der Sowjetunion von dessen Militärhilfe unabhängig zu werden. Die Bewaffnung Chinas basierte nahezu vollständig auf russischen Entwicklungen, die auch die Grundlage für diese Waffe darstellten. Es war eine eigentümliche Mischung aus dem Karabiner Simonow SKS-45 und dem Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47. Auch die Munition war identisch zu den russischen Vorbildern. Von der SKS stammte:
Vor der AK wurde folgendes entlehnt:
Wie bei der AK konnte Dauerfeuer verschossen werden. Zusätzlich wurde ein Gasdruckregler eingebaut und der Lauf gegenüber den Ausgangswaffen verlängert. Die ersten Modelle wurden mit Hilfe aufwändiger Frästechniken hergestellt, mit der Einführung des Typ 68 wurde die Produktion (analog der russischen AKM) jedoch auf Metallprägetechnik umgestellt. Trotzdem erwies sich die Waffe als zu schwer, wegen der minderwertigen Qualität auch als zu unzuverlässig. Das Gewehr wurde zwar ab 1963 zu hunderttausenden bei der Armee eingeführt, aber noch vor 1980 wieder komplett ausgemustert. Es gehört jedoch noch zum Reservebestand der chinesischen Streitkräfte.
Die originalen Magazine für den Typ 63/68 fassten nur 15 Schuss. Es stellte sich jedoch heraus, dass größere Magazine von der chinesischen Kalaschnikow-Kopie Typ 56 benutzt werden konnten. Dazu musste jedoch der Verschlussfang mit einer Feile entfernt werden, wonach ein Laden mit Ladestreifen nicht mehr möglich war.
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