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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Begriff Tupel in der Informatik; für eine genauere, mathematische Definition siehe Tupel. |
Der Begriff Tupel wird in der Informatik für geordnete Werteansammlungen (eindimensionale Arrays) und – insbesondere in der relationalen Algebra – als Synonym für Datensatz verwendet. Seine Werte werden Attribute (Datenfeld) genannt.
In den einfachen Sprachformen sind „Tripel“, „Quadrupel“ usw. wohlbekannt, welche aber Ansammlungen mit 3 bzw. 4 Attributen bezeichnen. Das so genannte „n-Tupel“ oder verkürzt „Tupel“ bezeichnet dagegen eine Ansammlung mit einer unbekannten bzw. beliebigen Anzahl von Attributen.
Die Attribute sind also das Synonym für „Felder“ (und der Begriff wird manchmal auch synonym für „Spalten“ benutzt. Das ist im Grunde allerdings nicht ganz korrekt, denn eine Tabellenspalte erstreckt sich über dasselbe Feld von 0 oder mehr Zeilen – bildet also einen Vektor, dessen Inhalt komplex (nicht atomar) ist. Ein Feld gehört immer zu genau einem Datensatz, und hat somit atomaren Inhalt).
Zur Verdeutlichung und als Analogie wird manchmal der mathematische Cantor'sche Mengenbegriff angeführt. Anders als das Tupel impliziert dieser allerdings gerade keine bestimmte Reihenfolge seiner Elemente, ein Tupel schon: seine Attribute (Felder) müssen immer in der gleichen Reihenfolge auftauchen.
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