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| Tunnel Müß | |
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| Nutzung | Eisenbahntunnel |
| Verkehrsverbindung | SFS Nürnberg–Erfurt |
| Ort | Schalkau |
| Länge | 745 m |
| Anzahl der Röhren | 1 |
| Größte Überdeckung | 22mdep1 |
| Bau | |
| Bauherr | DB Netz |
| Baukosten | 26 Mio Euro |
| Baubeginn | 2008 |
| Fertigstellung | 2012 |
| Koordinaten | |
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Der Tunnel Müß ist ein im Bau befindlicher Eisenbahn-Tunnel der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt von 745 m Länge. Das südlichste Bauwerk der Strecke in Thüringen erfordert Investitionen von 26 Millionen Euro[1].
Inhaltsverzeichnis |
Im Bereich des heutigen Tunnels war ursprünglich ein Einschnitt vorgesehen.[2] Die Röhre wird nach ihrer Fertigstellung zwei Gleise in Fester Fahrbahn aufnehmen. Ein Rettungsschacht führt in einem Wald an die Oberfläche.[3]
Südlich des Tunnels schließt sich ein 1583 m langer, durchschnittlich 25 m tiefer Einschnitt an, auf den die Talbrücke Froschgrundsee folgt. Nördlich des Tunnels folgt ein 476 m langer, bis zu 22 m tiefer, Einschnitt, der in die Grümpentalbrücke übergeht. Die maximale Überdeckung des Tunnels liegt bei 22 m.[4][2]
Die Bauarbeiten begannen am 29. Februar 2008. Als Tunnelpatin löste die Sonneberger Landrätin Christine Zitzmann im Rahmen der Tunnelanschlagsfeier durch einen Knopfdruck die erste Sprengung aus.[4] Bis Mitte Juli 2008 waren rund 300 m vorgetrieben.[3] Während der Bauphase erfolgten täglich fünf Sprengungen. Noch im September 2008 war der Durchschlag für Ende 2008 geplant[5]. Er erfolgte schließlich am 6. Februar 2009[1]. Insgesamt sollten rund 1,2 Millionen Kubikmeter Fels aus dem Buntsandstein herausgebrochen werden.[4]
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Nordportal September 2008 |
Einschnitt Nord September 2008 |
Einschnitt Süd September 2008 |
Südlicher Voreinschnitt Januar 2009 |
50.38663211.04Koordinaten: 50° 23′ 12″ N, 11° 2′ 24″ O
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