Tunnel Baumleite


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Tunnel Baumleite
Tunnel Baumleite
Nördlicher Voreinschnitt Januar 2009
Nutzung Eisenbahntunnel
Verkehrsverbindung SFS Nürnberg–Erfurt
Ort Schalkau
Länge 1317 m
Bau
Bauherr DB Netz
Baukosten 39,5 Mio Euro
Baubeginn 2009
Fertigstellung 2012
Koordinaten
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Der Tunnel Baumleite ist ein geplanter Eisenbahn-Tunnel der Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt von 1.317 Metern Länge (Streckenkilometer 38,245 bis 39,562) bei Schalkau (Thüringen). Er unterquert den, südlich dem Thüringer Wald vorgelagerten, bis zu 520 m hohen Höhenrücken Baumleite und trägt daher seinen Namen.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Das Südportal des Tunnels liegt rund einen halben Kilometer nordwestlich des Ortsteils Grümpen der Gemeinde Effelder-Rauenstein.

Nördlich folgt dem Tunnel, nach einem längeren Einschnitt, der Überholbahnhof Theuern. Südlich des Tunnels schließt sich die Grümpentalbrücke an.

Geologisch verläuft der Tunnel durchgehend im Unteren Muschelkalk.

Verlauf

Die Gradiente steigt zum Nordportal hin konstant mit 12,5 Promille an.

Die Überdeckung liegt im Bereich des Südportals bei rund 23 m und steigt bis Strecken-Km 38,6 auf rund 30 m an. Im mittleren Drittel des Tunnels fällt sie auf rund 8 m ab, um im nördlichen Drittel wieder auf etwa 24 m anzusteigen. Zum Nordportal hin fällt die Überdeckung wieder auf 14 m über Tunnelfirst ab.

Beim Baukilometer 38,826 ist ein Notausgang mit einem Rettungsschacht von ca. 39 m Höhe geplant, der über einen Querstollen von Westen an den Haupttunnel angeschlossen werden soll. Ein Rettungsplatz am Notausgang soll über einen Forstweg an die Bundesstraße 89 angebunden werden.


Geschichte

Planung

Die Deutsche Bahn kündigte die Ausschreibung über die Errichtung des Tunnels im März 2008 für August selben Jahres an. Die Ausschreibung über den Rohbau des Tunnels wurde Mitte Oktober 2008 veröffentlicht. Der geschätzte Netto-Auftragswert für die Errichtung von Tunnel, Notausgang, Einschnitt und Deponierung des Ausbruchs, liegt bei 39,5 Millionen Euro (Stand: März 2008).

Der Submission erfolgte am 18. Dezember 2008. Der Bauvertrag soll von Mai 2009 bis Anfang Januar 2012 laufen.

Bau

Der Tunnel soll in Spritzbetonbauweise errichtet werden. Die geschätzten Gesamt-Ausbruchsmassen liegen bei 240.000 m³. Darüber hinaus soll ein Einschnitt von rund 16.000 m³ errichtet werden. Die Röhre soll einen Notausgang in Form eines Schachtes erhalten.

Die Überschussmassen sollen auf der Deponie Galgenberg Ost, beim Baukilometer 40,0 bis 40,4, untergebracht werden.

Der Tunnel gehört zum Bauabschnitt 3211 der Neubaustrecke.

Weblinks







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