Das Tullnerfeld, auch Tullner Becken, in Niederösterreich ist eine von der Donau angeschüttete Schotterfläche, die sich von Krems an der Donau im Westen bis zur Wiener Pforte im Osten erstreckt und im Norden vom Wagram und im Süden vom Wienerwald umrahmt wird.
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Das Tullnerfeld ist 48 km lang und bis zu 14 km breit. Es wird durch den Kleinen Wagram, einer ca. 2 bis 3 Meter hohen Geländestufe, die im westlichen Teil gut ausgeprägt ist, geteilt. Im östlichen Tullnerfeld ist diese Geländestufe verwaschen und kaum sichtbar.
Das Tullnerfeld wird von der Donau durchflossen, in die zahlreiche Nebenflüsse münden: Die Perschling, die Große Tulln und die Kleine Tulln, die Traisen, der Kamp und die Schmida.
Hochrangige Straßenverbindungen im Tullnerfeld sind die Stockerauer Schnellstraße S 5 von Krems nach Stockerau und deren Fortsetzung Richtung Wien als Donauufer Autobahn A 22 in ost-westlicher Richtung sowie die Kremser Schnellstraße S 33 von St. Pölten nach Krems entlang der Traisen in nord-südlicher Richtung.
An Schienenverbindungen existieren
Schließlich ist auch die Donau ein wichtiger überregionaler Verkehrsweg.
Bedeutende Städte mit Industrie sind Stockerau, Korneuburg, Tulln und Krems.
Mit den Donau-Laufkraftwerken Altenwörth und Greifenstein, den kalorischen Kraftwerken in Dürnrohr, Theiß und Korneuburg und dem nie in Betrieb gegangenen Kernkraftwerk Zwentendorf spielt das Tullnerfeld eine wichtige Rolle in der Stromproduktion.
Kulturelle Zentren sind Krems (Kunst.Halle, Karikatur-Museum), Tulln (Minoritenkloster, Donaubühne), Schloss Grafenegg (Adventmarkt, Ausstellungen), Schloss Thürnthal (Ausstellungen, Konzerte) und Schloss Atzenbrugg (Schubertiaden).
48.35638888888915.948055555556Koordinaten: 48° 21′ N, 15° 57′ O
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