Traugott Buhre


Traugott Buhre (* 21. Juni 1929 in Insterburg, Ostpreußen, heute Tschernjachowsk) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben und Werk

Buhre ist einer der großen Charakterdarsteller des deutschsprachigen Theaters. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Seine Laufbahn begann er am Fränkischen Theater, das damals noch in Wetzhausen angesiedelt war. Er war Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Bochum, am Thalia-Theater Hamburg, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin und dem Wiener Burgtheater. Aktuell ist er am Berliner Ensemble zu sehen.

Seine großen Theatererfolge feierte er vor allem mit den Regisseuren Claus Peymann und Andrea Breth. Vor allem in Erinnerung bleiben unter Peymann die Uraufführung von Thomas Bernhards Stück Der Theatermacher bei den Salzburger Festspielen, wo Buhre den Bruscon spielte. Die Inszenierung wurde von Peymann an das Schauspielhaus Bochum übernommen, später an das Burgtheater. Die letzte und 151. Vorstellung fand im Januar 2005 am Berliner Ensemble statt.

In Bochum spielte er den Newton in Friedrich Dürrenmatts Die Physiker. Unter Breths Regie verkörperte er die Hauptrolle in Maxim Gorkis Die Letzten. Mit diesem Stück war er auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

In der Serie Tatort spielte er 1978 in einer Gastrolle im Fall "drei Schlingen" Hans-Jörg Felmys Gegenspieler, den düsteren Essener Geldtransportfahrer, und Hamburger Ex-Polizisten Schiesser.

Dem Fernsehpublikum ist er bekannt durch zahlreiche Gastauftritte in der Krimiserie Derrick und der Reihe Tatort.

Am Zürcher Schauspielhaus spielt er 2009 den Admiral in dem Stück Immanuel Kant von Thomas Bernhard in der Inszenierung Matthias Hartmann.

Weblinks







stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History