Thielbek


Die Thielbek war ein 2.815 BRT großes Frachtschiff, das am 3. Mai 1945 zusammen mit der Cap Arcona, der Athen und der Deutschland IV von britischen Flugzeugen in der Lübecker Bucht versenkt wurde. Auf der Thielbek waren zu diesem Zeitpunkt 2.800 KZ-Häftlinge untergebracht, von denen fast alle bei dem Angriff ums Leben kamen. Die Gefangenen waren von der SS ab dem 19. April aus dem KZ Neuengamme auf die Schiffe verlegt worden.

Die Thielbek wurde als einziges der bei der der Cap-Arcona-Tragödie versenkten Schiffe 1949 geborgen. Dabei wurden die Überreste von 49 Häftlingen gefunden, die später in Lübeck beigesetzt wurden. Das Schiff wurde Instand gesetzt und unter dem Namen Reinbek wieder in Dienst gestellt. 1961 wurde das Schiff von der Reederei Knöhr & Burchard verkauft und 1974 in Split verschrottet.

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