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| Tegeler Fließ | |
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Verlauf des Tegeler Fließes von der Quelle bei Basdorf bis zur Mündung in den Tegeler See |
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| Daten | |
| Lage | Brandenburg, Nord-Berlin |
| Länge | 30,4 kmdep1 |
| Quelle | bei Basdorf 52° 43′ 45″ N, 13° 27′ 30″ O52.72916666666713.458333333333 |
| Mündung | in Berlin-Tegel in den Tegeler See52.58944444444413.270555555556Koordinaten: 52° 35′ 22″ N, 13° 16′ 14″ O 52° 35′ 22″ N, 13° 16′ 14″ O52.58944444444413.270555555556 |
| Flusssystem | Elbe |
| Rechte Nebenflüsse | Kindelfließ |
| Großstädte | Berlin |
| Gemeinden | Wandlitz, Mühlenbecker Land |
| Bekannte Brücken | Tegeler Hafenbrücke („Sechserbrücke“) |
| Schiffbar | nein |
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Das Tegeler Fließ ist ein Bach in Brandenburg und im Norden Berlins. Er hat eine Länge von 30,4 Kilometern, von denen sich 9,9 Kilometer auf Berliner Stadtgebiet befinden. Sein Einzugsgebiet beträgt 172 km², davon 80,3 km² in Berlin. Das Fließ wurde nach dem Berliner Ortsteil Tegel benannt.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Das Tegeler Fließ füllt eine eiszeitliche Abflussrinne aus und entspringt nordöstlich von Basdorf (Gemeinde Wandlitz) in Brandenburg. Es fließt in südwestlicher Richtung durch den Mühlenteich beim Schloss Dammsmühle (Wandlitzer Ortsteil Schönwalde) und den Mühlenbecker See in der Gemeinde Mühlenbecker Land. Bei Schildow führt das Fließ nach Berlin, bildet auf rund acht Kilometern Länge die Landesgrenze, durchfließt im weiteren Verlauf den Pankower Ortsteil Blankenfelde und die Reinickendorfer Ortsteile Lübars, Hermsdorf (wo es sich zum Hermsdorfer See verbreitert) und Waidmannslust. Im Ortsteil Tegel mündet das Fließ in den Tegeler See und entwässert somit in die Havel.
An der Mündung wurde das Tegeler Fließ zum Tegeler Hafen erweitert, in den auch der Nordgraben mündet.
Das Tegeler Fließ bildete bis 1990 die Grenze zwischen den Gemeinden Schildow und Glienicke/Nordbahn in der DDR und den West-Berliner Ortsteilen Lübars und Hermsdorf. Allerdings lagen die Grenzsicherungsanlagen der DDR nicht unmittelbar am Gewässer, sondern am nördlichen Rand der umgebenden Auenlandschaft des Tegeler Fließtales. Deshalb war der Austritt des Fließes in die Auenlandschaft zwischen Schildow und Blankenfelde mit einer Wassersperre gesichert. Reste davon finden sich noch heute am Berliner Mauerweg in der Nähe des Köppchensees.
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