Sportschule der Bundeswehr


Sportschule der Bundeswehr
Das heutige Verbandsabzeichen der Sportschule der Bundeswehr, im aktuellen Design. Öl- und Eichenzweig umhüllen wie ein Kranz ein aufrechtstehendes Schwert
internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 5. Feb. 1957
Land Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Organisationsbereich Streitkräftebasis
Unterstellung Streitkräfteamt
Standort Warendorf

Die Sportschule der Bundeswehr in Warendorf ist eine Dienststelle der Streitkräftebasis, ihr Kernauftrag ist die Ausbildung der Sportausbilder der Bundeswehr.

Detailskizze eines ersten Entwurfs des Verbandsabzeichen der Sportschule der Bundeswehr des Hilfssportlehrers Josef Fröhlich aus dem Jahr 1957.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Sportschule der Bundeswehr wurde am 5. Februar 1957 in Sonthofen im Allgäu eröffnet und war dort beheimatet, bis sie 1978 an ihren heutigen Standort, ins westfälische Warendorf verlegt wurde. Auf dem Gelände der ehemaligen Wehrkreis-Reit- und Fahrschule entstand seit der Grundsteinlegung durch den damaligen Verteidigungsminister Georg Leber am 15. November 1974, die "neue" Sportschule der Bundeswehr. Nach vier Jahren Bauzeit konnte der erste Lehrgang in einer der modernsten und größten zusammenhängenden Sportanlagen Deutschlands durchgeführt werden.

Auftrag und Angebot

Das aktuelle Ausbildungsangebot umfasst 38 unterschiedliche Lehrgänge, an denen jährlich bis zu 3.000 Offiziere und Unteroffiziere teilnehmen. Das Angebot reicht von Lehrgängen für Übungsleiter, mit Anerkennung durch den Deutschen Olympischen Sportbund, bis hin zu Lehrgängen für Fachsportleiter in Sportarten wie Fußball, Handball, Schwimmen und Rettungsschwimmen, Ski-Alpin und vielen weiteren.

Neben der lehrgangsgebundenen Ausbildung für Sportausbilder der Bundeswehr umfasst der StAN-Auftrag auch die Ausrichtung von Militärweltmeisterschaften und die Unterstützung der ortsansässigen Sportvereine. Aufgrund dieses Auftrages kann die hervorragende Infrastruktur der Sportschule täglich den Vereinen aus Warendorf zur Verfügung gestellt werden.

Auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr befinden sich auch eine Sportfördergruppe der Bundeswehr, das Sportmedizinische Institut der Bundeswehr, das dem Sanitätsamt der Bundeswehr unterstellt ist, sowie der Olympiastützpunkt Westfalen.

Weltmeisterschaften

Die regelmäßig durchgeführten Weltmeisterschaften des Internationalen Militärsportverbandes (CISM) finden in unterschiedlichen Sportarten statt.

Übersicht der durchgeführten Militärweltmeisterschaften (CISM)

  • 1960 - 14. Militärweltmeisterschaft Schwimmen, Wasserball und Springen (in Sonthofen)
  • 1966 - 03. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1974 - 10. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1977 - 12. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1978 - 21. Militärweltmeisterschaft im Fechten
  • 1981 - 16. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1982 - 26. Militärweltmeisterschaft Schwimmen, Wasserball und Springen
  • 1985 - 28. Militärweltmeisterschaft Schwimmen, Wasserball und Springen
  • 1987 - 33. Militärweltmeisterschaft in der Leichtathletik
  • 1988 - 17. Militärweltmeisterschaft im Judo
  • 1989 - 28. Militärweltmeisterschaft im Fechten
  • 1991 - 23. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 1992 - 18. Militärweltmeisterschaft im Volleyball
  • 1997 - 10. Militärweltmeisterschaft im Handball
  • 1998 - 44. Militärweltmeisterschaft im Boxen
  • 2000 - 08. Militärweltmeisterschaft im Feldhockey
  • 2001 - 33. Militärweltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf
  • 2004 - 16. Militärweltmeisterschaft Tae-kwon-do
  • 2005 - 41. Militärweltmeisterschaft Fußball
  • 2006 - 50. Militärweltmeisterschaft Boxen, 15.-25. September 2006
  • 2008 - 29. Militärweltmeisterschaft Volleyball 20.-29. Juni 2008

Übersicht der durchgeführten Weltmeisterschaften

Weblinks

51.96757.9947222222222Koordinaten: 51° 58′ 3″ N, 7° 59′ 41″ O







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