| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Freyung-Grafenau | |
| Höhe: | 450–570 m ü. NN | |
| Fläche: | 28,04 km² | |
| Einwohner: | 1964 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 70 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94163 | |
| Vorwahl: | 08504 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FRG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 72 142 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gemeinde Saldenburg Seldenstr. 30 94163 Saldenburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Max König (SPD) | |
Saldenburg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt in der Region Donau-Wald im unteren Bayerischen Wald, genauer im Dreiburgenland. Die kleine Ortschaft Saldenburg befindet sich unweit der B 85 sowie knapp 30 km nördlich von Passau, 13 km südwestlich von Grafenau, 28 km nordöstlich von Vilshofen an der Donau und 20 km von der Bundesautobahn 3 (Ausfahrt Garham) entfernt.
Es existieren die Ortsteile
Es existieren folgende Gemarkungen: Forstöd, Lembach und Saldenburg.
Die Saldenburg wurde im Jahre 1368 von Heinrich Tuschl von Söldenau im Auftrag der Grafen von Hals errichtet um den Handelsweg Goldener Steig zu sichern. Seit 1677 gehörte sie den Grafen von Preysing. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Saldenburg war. 1841 entstand die heutige Gemeinde. 1928 wurde die Saldenburg zu einer Jugendherberge ausgebaut.
Während des zweiten Weltkrieges wurden nach Saldenburg Kinder slowenischer Widerstandskämpfer (Partisanen) verschickt, die als Vergeltungsmaßnahme unter Zwang von ihren Familien getrennt wurden und aus Slowenien über Bayern (Franken) verteilt wurden[1].
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.795, 1987 dann 1.982 und im Jahr 2000 2.042 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Max König (SPD).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 629.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 47.000 Euro.
Die Wappenbeschreibung lautet: Unter von Rot und Silber im Zinnenschnitt geteiltem Schildhaupt in Schwarz ein breiter goldener Balken, darin eine blaue Krone. Der Balken erinnert an die Tuschl von Söldenau, die Zinnen gehen auf das Schild der Grafen Preysing zurück. Die Krone verweist auf das Dreikönigspatrozinium der Schlosskapelle. Das Wappen wird seit 1968 geführt.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 110 und im Bereich Handel und Verkehr 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 26 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 686. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 9 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 44 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 380 ha, davon waren 292 ha Dauergrünfläche.
Durch die Gemeinde verläuft die Bundesstraße 85 von Regen nach Passau.
Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:
Eppenschlag | Freyung | Fürsteneck | Grafenau | Grainet | Haidmühle | Hinterschmiding | Hohenau | Innernzell | Jandelsbrunn | Mauth | Neureichenau | Neuschönau | Perlesreut | Philippsreut | Ringelai | Röhrnbach | Saldenburg | Sankt Oswald-Riedlhütte | Schöfweg | Schönberg | Spiegelau | Thurmansbang | Waldkirchen | Zenting
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