| Wappen | Deutschlandkarte | ||
|---|---|---|---|
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||
| Verwaltungssitz: | Merseburg | ||
| Fläche: | 1 433,27 km² | ||
| Einwohner: | 203 989 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 142 Einwohner je km² | ||
| Kfz-Kennzeichen: | SK | ||
| Kreisschlüssel: | 15 0 88
|
||
| Kreisgliederung: | 72 Gemeinden | ||
| Adresse der Kreisverwaltung: | Domplatz 9 06217 Merseburg |
||
| Webpräsenz: | |||
| Landrat: | Frank Bannert (CDU) | ||
| Lage des Saalekreises in Sachsen-Anhalt | |||
Der Saalekreis ist ein Landkreis in Sachsen-Anhalt, der im Zuge der zweiten Kreisgebietsreform am 1. Juli 2007 aus dem Saalkreis und dem Landkreis Merseburg-Querfurt entstand.
Inhaltsverzeichnis |
Der Landkreis liegt im Süden Sachsen-Anhalts und umschließt die kreisfreie Stadt Halle (Saale) vollständig. Im Süden grenzt er an den Burgenlandkreis, im Nordwesten an den Landkreis Mansfeld-Südharz, im Norden an den Salzlandkreis und im Nordosten an den Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Außerdem besitzt er im Westen eine Grenze zu Thüringen (Kyffhäuserkreis) und im Osten eine zu Sachsen (Landkreis Leipzig und Landkreis Nordsachsen).
Der Westen des Landkreises wird von der Querfurter Platte geprägt, der Osten durch die Saale-Elster-Auen und der Norden durch das Saaletal und die Porphyrkuppen. Höchste Erhebung ist der Petersberg (250 m), ein ehemaliger Vulkan. Am Südwestrand des Landkreises liegt das ehemalige Tagebaugebiet Geiseltal, in dem durch Flutung der Restlöcher eine Seenlandschaft entsteht.
Neben der Namensgeberin Saale wird der Landkreis noch von ihren Nebenflüssen Weiße Elster, Luppe, Geisel, Laucha und Salza durchflossen.
Die einwohnerstärksten Orte im Saalekreis sind:
Der heutige Saalekreis entstand zum 1. Juli 2007 durch Zusammenlegung der bisherigen Landkreise Saalkreis und Merseburg-Querfurt. Historisch gehört das gesamte Gebiet seit 1815 zu Preußen (Provinz Sachsen). Zuvor gehörte der Saalkreis mit der Stadt Halle zum Bistum Magdeburg bzw. seit 1680 zu Brandenburg; der Altkreis Merseburg-Querfurt gehörte zu den Sekundogenituren des ernestinischen Sachsen.
Entwicklung der Einwohnerzahl (Gebietsstand vom 31. Dezember 2006 / ab 1995 Stichtag 31. Dezember):
* 3. Oktober
Laut 4. Regionalisierter Bevölkerungsprognose des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt vom 30. Januar 2007 werden im Jahr 2025 noch 184.716 Einwohner im Landkreis Saalekreis leben. Der Saalekreis profitiert insbesondere von Wanderungsbewegung aus der Stadt Halle/Saale in das Umland der Stadt. Die Bevölkerungsreduktion ist daher weniger dramatisch als in anderen Landkreisen Sachsen-Anhalts.
| CDU | Die Linke | SPD | FDP | STATT Partei | Soziale Liste | GRÜNE | Neues Forum | NPD | USD * | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007 | 20 | 12 | 12 | 6 | 4 | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 60 |
* Unabhängige Saalekreis-Demokraten
In Sachsen-Anhalt gilt seit 1990 die süddeutsche Ratsverfassung mit direkt gewähltem Landrat als Vertreter des Landkreises und Leiter der Verwaltung. Landrat ist seit dem 1. Juli 2007 Frank Bannert (CDU).
Das Wappen wurde im Auftrag der ehemaligen Landkreise Meseburg-Querfurt und Saalkreis von dem Magdeburger Heraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 8. August 2007 durch das Innenministerium genehmigt.
Blasonierung: „Geviert; Feld 1: geteilt von Rot über Silber, Feld 2: in Gold ein rotbewehrter schwarzer Löwe, Feld 3: in Gold ein schwarzes Kreuz, Feld 4: siebenmal geteilt von Silber über Rot.“
Feld 1 zeigt das Wappen des Bistums Magdeburg, Feld 2 trägt den wettiner Löwen, Feld 3 zeigt das schwarze Kreuz des Bistums Merseburg, während Feld 4 die Insignien der Edlen von Querfurt führt.
Die Wappen der Verwaltungsgemeinschaften, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Saalekreis.
Die Flagge ist Rot - Silber (Weiß) (1:1) gestreift (Querformat: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Landkreiswappen belegt.
Der Landkreis wird im Süden (nach deren Lückenschluss 2008 auch im Westen) von der A 38, im Osten von der A 9 und im Norden von der A 14 erschlossen. Durch die fehlende Saalebrücke im Zuge der A 143 ist die Fernstraßenstruktur noch lange Zeit lückenhaft. Außerdem sind die Bundesstraßen B 6 (Abschnitt Könnern - Schkeuditz), B 80 (Abschnitt Halle - Eisleben), B 91 (Halle - Zeitz), B 100 (Abschnitt Halle - Bitterfeld), B 176 (Abschnitt Freyburg - Weißenfels), B 180 (Abschnitt Eisleben - Naumburg) und B 181 (Merseburg - Leipzig) zu nennen.
Durch den Saalekreis verlaufen die Thüringer Bahn (Berlin - Halle - Erfurt), die Halle-Kasseler Eisenbahn, die Bahnlinie Halle - Halberstadt, die Bahnlinie Halle - Eilenburg - Guben, ein kurzes Stück der Magdeburg-Leipziger Eisenbahn und ein kurzes Stück der Strecke Leipzig – Erfurt, die Bahnlinie Merseburg - Mücheln - Querfurt sowie Teilstrecken der Unstrutbahn. Die Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle (im Bau) durchquert den Landkreis ungefähr mittig.
(Einwohner am 31. Dezember 2007)
|
Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden
Sitz der Verwaltungsgemeinschaft *
|
|
|
Altmarkkreis Salzwedel | Anhalt-Bitterfeld | Börde | Burgenlandkreis | Dessau-Roßlau | Halle (Saale) | Harz | Jerichower Land | Magdeburg | Mansfeld-Südharz | Saalekreis | Salzlandkreis | Stendal | Wittenberg
stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History