Rijnwaarden


Gemeinde Rijnwaarden
Flagge der Gemeinde Rijnwaarden
Flagge
Wappen der Gemeinde Rijnwaarden
Wappen
Provinz Gelderland
Bürgermeister Mark Slinkman (CDA)
Fläche
 – Land
 – Wasser
48,14 km²
40,04 km²
8,1 km²
Einwohner

 – Bevölkerungsdichte
10 991
(31. Dezember 2008)
275 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 52′ N, 6° 7′ O51.8666666666676.1166666666667Koordinaten: 51° 52′ N, 6° 7′ O
Bedeutender Verkehrsweg N811
Vorwahl 0316
Postleitzahlen 6910-6911, 6913-6917
Website http://www.rijnwaarden.nl/
Lage der Gemeinde Rijnwaarden in den Niederlanden


Rijnwaarden ( anhören?/i) ist eine Gemeinde der Provinz Gelderland (Niederlande). Sie hat 11.005 Einwohner (Stand: 1. Januar 2007).

Inhaltsverzeichnis

Orte

In der Gemeinde Rijnwaarden liegen sechs Dörfer (zwischen Klammern die etwaige Einwohnerzahl (2007)):

  • Lobith, wo sich die Gemeindeverwaltung befindet (3.250);
  • Pannerden (2.500)
  • Tolkamer (2.600)
  • Spijk, unmittelbar an der Grenze zu Emmerich am Rhein in Nordrhein-Westfalen (700);
  • Aerdt (900);
  • Herwen (1.100).

Lage und Wirtschaft

Die etwas entlegene Gemeinde liegt am Rhein. Sie grenzt im Norden, jenseits des alten Rheinarmes „Oude Rijn“, an Zevenaar und im Osten, jenseits der deutschen Grenze, an Elten und Emmerich am Rhein. Der Fernverkehr kann die Gemeinde über Zevenaar erreichen, wo der nächste Bahnhof und die nächsten Anschlussstellen der Autobahn Arnheim - Oberhausen sind.

Die Ziegeleien in den Dörfern, wo Backsteine hergestellt werden, sind für die Wirtschaft der Gemeinde lebenswichtig. Tolkamer hat dazu noch eine kleine Schiffswerft. Auch der Wassersporttourismus (Jachthafen De Bijland bei Tolkamer) und die Landwirtschaft sind von Bedeutung.

Geschichte

Lobith entstand im Jahr 1347, Pannerden im 13. Jahrhundert und Tolkamer, als Mautstelle, im Jahr 1586. Alle Dörfer wurden mehrere Male von Überschwemmungen heimgesucht, u.a. Herwen Ende 1763 oder Anfang 1764, mit verheerenden Folgen. Lobith war auch von Bedeutung wegen der Grenzabfertigung der Rheinschifffahrt. Spijk entstand um 1900 als Siedlung für Arbeiter der Backsteinfabriken.

Touristik

  • Aerdt hat eine malerische alte Dorfkirche und einige Campingplätze.
  • In Herwen steht das alte Herrenhaus „Huis Aerdt“ (18./19. Jahrhundert). Ein kleiner Teil des Anwesens dient als Besucherzentrum des neuen Naturentwicklungsgebietes „Gelderse Poort“ (ein Feuchtgebiet, wo u.a. ein Auwald entstehen soll). In diesem Haus ist der Trauungsraum der Gemeinde. Des Weiteren ist „Huis Aerdt“ nicht zugänglich.
  • Auch Lobith hat eine schöne alte Dorfkirche und einige Restaurants.
  • De Bijland ist ein großer, vom Rhein zugänglicher Binnensee mit Jachthafen, Campingplatz, Wasserski-Strecke und vielen anderen Möglichkeiten, Wassersport zu treiben.

Weblinks







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