| Dieser Artikel erläutert die bayerische Gemeinde Reisbach; zu anderen Bedeutungen siehe Reisbach (Begriffsklärung). |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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48.56666666666712.633333333333408
Koordinaten: 48° 34′ N, 12° 38′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Dingolfing-Landau | |
| Höhe: | 408 m ü. NN | |
| Fläche: | 94,16 km² | |
| Einwohner: |
7.514 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 80 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94419 | |
| Vorwahlen: | 08734, 08735 (Bachham) | |
| Kfz-Kennzeichen: | DGF | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 79 134 | |
| Marktgliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Landauer Str. 18 94419 Reisbach |
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| Webpräsenz: | www.reisbach.de | |
| Bürgermeister: | Josef Steinberger (CSU) | |
| Lage des Marktes Reisbach im Landkreis Dingolfing-Landau | ||
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Reisbach ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort liegt im Vilstal etwa 13 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Dingolfing.
Die Besiedelung der Gegend um Niederhausen fand bereits in der Steinzeit vom Isartal her statt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 731. Seit 1257 sind die Pfarrei und die Pfarrkirche St. Stephan, die damit das ältestes Gebäude des Ortes ist, nachgewiesen.
Seit der Gebietsreform im Jahr 1972 gehört die einst selbstständige Gemeinde der Marktgemeinde Reisbach an.
Obermünchsdorf wird umgangssprachlich Minadorf genannt. Der Ort hat etwa 150 Einwohner. Minadorf trennt die beiden Ortschaften Ober- und Niederhausen.
Die Besiedelung von Thannenmais fand bereits in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges vom Vilstal her statt.
Bereits der Name deutet darauf hin (mais = gerodete Waldfläche), dass es sich hier um ein dichtes Waldgebiet handelte. Wie aus Überlieferungen zu erfahren ist, war das ganze Gebiet von den Reisbacher Höhen aus in südlicher Richtung dicht bewaldet. Es war alles im Besitz der Grafen von Aham.
Im Dreißigjährigen Krieg 1618-1648 flüchteten die Vilstaler mit Hab und Gut nach Thannenmais in das Holzland, wo sie in den undurchdringlichen dichten Waldungen vor den schwedischen Kriegern sicher waren.
Der Ort Thannenmais gehörte bis zum Jahre 1971 zur Gemeinde Niederreisbach. Am 1. April 1971 wurde die Gemeinde Niederreisbach mit Thannenmais im Zuge der Gebietsreform in die Gemeinde Reisbach eingegliedert.
Am Ortsrand zum Ort Fellbach befindet sich der Freizeitpark Bayernpark.
Der Markt Reisbach gehörte zum Rentamt Landshut des Kurfürstentums Bayern. Reisbach besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Überliefert sind aber auch zwei Marktbrände 1659 und 1835, die schwere Schäden anrichteten. Bis 1973 war Reisbach eine Gemeinde im Landkreis Dingolfing, seit 1973 ist die Gemeinde ein Teil des Landkreises Dingolfing-Landau.
Anschluss an das Eisenbahnnetz besaß die Gemeinde zwischen 1875 und 1969 über die Bahnstrecke Mühldorf–Pilsting und deren Bahnhof im Ortsteil Griesbach.
Berufsmäßiger Erster Bürgermeister ist seit 1974 Josef Steinberger (CSU).
Die Blasonierung lautet: „Unter fünfmal von Silber und Blau schräg geteiltem Schildhaupt in Rot schräg gekreuzt ein silberner Reißhaken und eine silberne Stange mit abgewinkelten Enden.“
Reisbach unterhält eine Partnerschaft mit der gleichnamigen Ortschaft Reisbach im Saarland.
Westlich des Ortes befindet sich das Naherholungsgebiet Vilsstausee.
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