Der red dot design award ist ein vom Design Zentrum Nordrhein Westfalen ausgeschriebener, international anerkannter[1] Designwettbewerb, bei dem der „red dot“, ein roter Punkt, verliehen wird.
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Der red dot award wird von einer Jury aus Fachkundigen an die Arbeiten verliehen, die eine herausragende Designqualität haben. Arbeiten, die für gut befunden werden, bekommen den red dot verliehen. Herausragende Arbeiten bekommen zusätzlich den Titel best of the best. Die prämierten Arbeiten werden für mindestens ein Jahr im red dot design museum, einem Designmuseum in Essen, ausgestellt. Der Initiator der Auszeichnung ist Peter Zec.
Designer und Hersteller können ihre Arbeiten für den jährlichen Wettbewerb anmelden. Die Anmeldung ist kostenpflichtig.[2] Auf die ausgezeichneten Teilnehmer, die den red dot auf ihren Produkten führen dürfen, kommen außerdem weitere Kosten für den verpflichtenden Eintrag im Jahrbuch und die Präsentation in der Ausstellung zu.[3]
Die Auszeichnung wird in den drei Kategorien product design, communication design und design concept vergeben.
Der seit 1955 vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen vergebene Preis Design Innovationen wurde 2000 in red dot award: product design umbenannt. Dies geht auf die Praxis zurück, gutes Produktdesign mit einem roten Punkt zu markieren. Kriterien sind u. a. Innovationsgrad, Funktionalität und ökologische Verträglichkeit. Es können Produkte aus den folgenden Bereichen angemeldet werden:
Der red dot award: product design 2008 wurde am 23. Juni in Essen im Aalto-Theater vergeben. Zu den Juroren gehörten Designer wie: Rido Busse, Roy Fleetwood oder Kenneth Grange.[4] Im Jahr 2008 gab es in dieser Kategorie 3.203 Einsendungen aus 51 Ländern. Der red dot wurde 676-mal vergeben. red dot: best of the best wurde 50-mal vergeben.[5]
Zusätzlich gab es noch den intelligent design award. Dieser wurde unter den für die die Kategorien product design eingereichten Arbeiten verliehen. Arbeiten, die als besonders disziplinübergreifend und innovativ angesehen wurden, sollten damit prämiert werden; diese Sonderauszeichnung wurde unregelmäßig und für wenige Arbeiten vergeben.
Seit 1993 wird die Auszeichnung auch für Kommunikationsdesign vergeben. Die Verleihung erfolgt jährlich im November oder Dezember.
Es werden Arbeiten aus folgenden Bereichen angenommen:
Im Jahr 2007 gab es 3880 Einsendungen aus 34 Ländern. Der red dot wurde 336-mal vergeben. red dot: best of the best wurde 27-mal vergeben.[6]
Seit 2005 gibt es den zusammen mit Ken Koo entwickelten Preis für design concept. Dieser wird von dem red dot design museum in Singapur aus organisiert.
Dieser Preis wird seit 1988 jährlich an ein Designteam verliehen, um dessen Verdienste besonders zu ehren. Die Teams müssen eine kontinuierliche innovative Arbeit geleistet haben. Übergeben wird der Preis im Rahmen der product design-Veranstaltung in Essen.
| Jahr | Firma | Leiter |
|---|---|---|
| 1995 | Siemens Design Team | Herbert Schultes |
| 1996 | IDEO | Bill Moggridge |
| 1997 | Michele De Lucchi Design Team | Michele De Lucchi |
| 1998 | Philips Design Team | - |
| 1999 | Audi Design Team | - |
| 2000 | Sony Design Team | Mitsuru John Inaba |
| 2001 | Festo Design Team | Axel Thallemer |
| 2002 | Apple Design Team | Jonathan Ive |
| 2003 | Nokia | Frank Nuovo |
| 2004 | Pininfarina Design Team | Sergio Pininfarina |
| 2005 | adidas-Designabteilung | Michael Michalsky |
| 2006 | LG Corporate Design Center | Hee-Gook Lee |
| 2007 | Design Team BMW Group | Chris Bangle |
red dot gibt Publikationen im Zusammenhang mit Design heraus, wie z. B. das jährliche red dot design yearbook.
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