Die Provinz Preußen war eine Provinz des Königreichs Preußen. Ursprünglich wurde der Name nur für Ostpreußen verwendet.
Am 13. April 1824 wurde durch Zusammenlegung der bisherigen Provinz Preußen mit Westpreußen die neue Provinz Preußen geschaffen, zunächst durch Personalunion, seit dem 3. Dezember 1829 durch Realunion. Sitz der Verwaltung war Königsberg. Am 1. April 1878 wurde die Vereinigung wieder aufgehoben, dabei erhielt die ehemalige Provinz Preußen den Namen Ostpreußen.
Im 19. Jh. aufgelöst: Netzedistrikt | Südpreußen | Neuostpreußen | Neuschlesien | Niederrhein | Jülich-Kleve-Berg | Preußen
1772/1822 bis ins 20. Jh.: Ostpreußen | Westpreußen | Brandenburg | Pommern | Posen | Sachsen | Schlesien | Westfalen | Rheinland
1850/68 bis ins 20. Jh.: Hohenzollernsche Lande | Schleswig-Holstein | Hannover | Hessen-Nassau
Im 20. Jh. gebildet: Niederschlesien | Oberschlesien | Groß-Berlin | Posen-Westpreußen | Halle-Merseburg | Kurhessen | Magdeburg | Nassau
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