| Bedeutende Militäroperationen während des Krieges zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion (1941–1945) |
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| 1941: Białystok-Minsk – Smolensk – Kiew – Leningrader Blockade – Wjasma-Brjansk – Moskau 1942: Charkow – Operation Blau – Operation Braunschweig – Operation Edelweiß – Stalingrad – Operation Mars |
Die Operation Iskra (russisch Funke) war ein von Marschall Schukow geplantes militärisches Unternehmen der Leningrader und der Wolchow-Front der Roten Armee vom 12. - 30. Januar 1943 mit dem Ziel, die Blockade Leningrads aufzuheben. Im englischen Sprachraum ist sie unter der Bezeichnung Operation Spark bekannt.
Den sowjetischen Fronten unter der Führung der Generäle Leonid Goworow und Kirill Merezkow standen 21 Divisionen mit 302.800 Mann für das Unternehmen zur Verfügung.[1] In schweren Kämpfen gegen die deutsche 18. Armee gelang es, den deutschen Belagerungsring zu durchbrechen und einen schmalen Korridor zu öffnen, der allerdings weiterhin in der Reichweite deutscher Artillerie lag. Erst durch die Leningrad-Nowgoroder Operation von Januar bis März 1944 gelang es, die Blockade endgültig aufzuheben. Einige Tiger-Panzer, die im Verlauf der Operation erbeutet wurden, dienten dem sowjetischen Verteidigungsministerium zur Entwicklung einer wirksameren Abwehrtaktik gegen deutsche Panzer.[2] Die sowjetischen Verluste während der Operation werden mit 115.082 Mann (davon 33.940 Gefallene und Vermisste) angegeben.[3]
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