Niklaus Franz von Bachmann


Niklaus Leodegar Franz Ignaz von Bachmann (* 27. März 1740 in Näfels; † 11. Februar 1831 ebenda) war ein Schweizer Militärführer.

Er trat 1756 in den französischen Solddienst ein und stieg bis zum Obersten auf und zum Generalmajor in sardinisch-piemontesischen Diensten. Er kämpfte gegen die Französische Revolution und kam als Kriegsgefangener in die Schweiz zurück. Die Helvetische Regierung stellte ihn unter Hausarrest, anschliessend begab er sich in österreichische und englische Dienste und kämpfte mit anderen Schweizer Emigranten gegen die Franzosen. Im Stecklikrieg befehligte er die konservativen Truppen, welche in Bern die Helvetik beendeten. 1815 wählte ihn die Tagsatzung zum General. Bachmann drang als einziger Schweizer Heerführer der neueren Geschichte in fremdes Territorium ein. Doch der sinnlose Feldzug scheiterte kläglich; das Schweizer Heerwesen befand sich an einem Tiefpunkt.

Niklaus Franz von Bachmann führte die roten Armbinden mit dem weissen Schweizerkreuz ein, das seit dem Spätmittelalter in Vergessenheit geraten war. Sein Bruder war Karl Josef Anton Leodegar von Bachmann.

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