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Dieser Artikel erläutert den Stadttyp Metastadt, zu anderen Bedeutungen als architektonisches System siehe Metastadt (Architektur) |
Metastadt (auch Metacity oder Hypercity) bezeichnet einen sich massiv ausbreitenden Ballungsraum mit mehr als 20 Millionen Einwohnern.[1] Die erste Metastadt wurde Tokyo, als es diese Einwohnergrenze überschritt. Weitere Metastädte sind heute schon New York City, Seoul und Mexiko-Stadt. Damit sind mit 3 der 4 vorhandenen Metastädte die Mehrheit in den Industriestaaten. Im Jahr 2020 jedoch werden nach UN-Habitat die Städte Mumbai (ehemals Bombay), Delhi, Sao Paulo, Dhaka, Jakarta und Lagos diesen Status erreichen.
Rund 4% der weltweiten Bevölkerung leben in einer der Metastädte, die jährlich durchschnittlich um etwa 1,5% ihrer Population zunehmen.[2] Sie erfordern innovative, neue Formen dezentralisierter Verwaltung. Umweltbelastungen stellen eins der größten Probleme dar und die mangelnde Überschaubarkeit führt in den Metastädten der Entwicklungsländer eher zum Versagen der Regierung und Verwaltung als die Größe der Stadt an sich. Mehrere Architekten arbeiten derzeit an einer Lösung der Ernährungs-, Energie-, und Abwasserprobleme. Ein Beispiel hierfür wäre das sogenannte „Vertical-Farm“-Projekt[3]
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