| Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ein Ortsteil von Öhringen heißt ebenfalls Möglingen. |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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48.8883333333339.1291666666667297
Koordinaten: 48° 53′ N, 9° 8′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Ludwigsburg | |
| Höhe: | 297 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,93 km² | |
| Einwohner: |
10.337 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 1041 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 71696 | |
| Vorwahl: | 07141 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LB | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 18 051 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausplatz 3 71696 Möglingen |
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| Webpräsenz: | www.moeglingen.de | |
| Bürgermeister: | Eberhard Weigele (FWV) | |
| Lage der Gemeinde Möglingen im Landkreis Ludwigsburg | ||
Möglingen ist eine selbstständige Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Möglingen gehören außer dem Dorf Möglingen keine weiteren Orte.
Inhaltsverzeichnis |
Möglingen liegt in 277 bis 309 Meter Höhe im südwestlichen Neckarbecken im Langen Feld am Ostrand des Strohgäus, rund vier Kilometer westlich der Kreisstadt Ludwigsburg.
Möglingen grenzt im Norden an die Stadt Asperg, im Osten an die Kreisstadt Ludwigsburg, im Südosten an die Stadt Kornwestheim, im Süden an den Stadtteil Stammheim der Landeshauptstadt Stuttgart, im Südwesten an die Stadt Korntal-Münchingen, im Westen an Schwieberdingen und im Nordwesten an die Stadt Markgröningen.
Möglingen wurde erstmals 1275 in einer Urkunde des Bistums Konstanz erwähnt. Zu dieser Zeit gab es bereits eine Kirche im Ort. Seit 1818 gehörte der Ort zum Oberamt Ludwigsburg, das 1934 im Landkreis Ludwigsburg aufging.
Mit Einführung der Reformation 1535 durch Herzog Ulrich in Württemberg wird auch Möglingen protestantisch. Noch heute ist der Ort überwiegend evangelisch geprägt. Daneben bestehen zudem die Altpietistische Gemeinschaft und die Bessarabische Gemeinschaft, die beide eng mit der Landeskirche kooperieren. Aber auch eine römisch-katholische Gemeinde ist im Ort vorhanden, ebenso eine evangelisch-methodistische. Die neuapostolische Gemeinde wurde Ende November 2007 geschlossen.
Seit der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 22 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,45%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| SPD | 8 Sitze | (34,52%) | |
| CDU/WU1 | 8 Sitze | (33,32%) | |
| FWV2 | 3 Sitze | (16,33%) | |
| GRÜNE LISTE3 | 3 Sitze | (15,84%) |
Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.
1[…] / Wählerunion, 2Freie Wählervereinigung Möglingen e.V., 3Grüne Liste Mensch & Umwelt
Das Gemeindewappen zeigt in Blau schräg gekreuzt eine gestürzte silberne Haue und einen gestürzten silbernen Spaten, auf der Kreuzung belegt mit einem achtspeichigen silbernen Rad. Die Gemeindeflagge ist weiß-blau. Wappen und Flagge wurden der Gemeinde am 22. Juni 1967 verliehen.
Mit der einen Kilometer von der Ortsmitte entfernten Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd der Bundesautobahn 81 ist Möglingen an das Autobahnnetz angeschlossen. Die Verbindung zu den Nachbarorten stellen Landes- und Kreisstraßen her. Möglingen liegt an der stillgelegten Bahnstrecke Ludwigsburg–Markgröningen. Über eine Reaktivierung der Bahnstrecke wird immer wieder nachgedacht. Momentan sucht man nach einem Verwendungszweck für das Bahnhofsgebäude, um es vor dem Zerfall zu retten.
Der LKW-Hersteller Scania in Möglingen einen Produktionsstandort und auch die Württembergische Weingärtner-Zentralgenossenschaft eG (siehe auch Württemberg (Weinbaugebiet)) ist vor Ort tätig. Die USU Software AG hat seit ihrer Gründung 1977 ihren Stammsitz in Möglingen.
Es gibt ein Alten- und Pflegeheim der kreiseigenen Kleeblatt Pflegeheime.
Die Gemeinde verfügt über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule und eine Förderschule im Schulzentrum Hanfbachstraße, sowie eine weitere Grundschule. Weiter führende Schulen befinden sich in Markgröningen und anderen umliegenden Städten. Außerdem gibt es drei kommunale, zwei evangelische und einen römisch-katholischen Kindergarten, sowie einen privaten Kindergarten, der nach der Waldorfpädagogik arbeitet.
In der alten Zehntscheuer befindet sich heute die Gemeindebibliothek und eine Galerie.
Die Möglinger Pankratiuskirche ist seit 1534 evangelisch. Bei der Renovierung 1970/72 wurden Fresken aus dem 15. Jahrhundert entdeckt und wieder freigelegt. Die Kirche besitzt eine Walcker-Orgel, die in den sechziger Jahren eingebaut wurde. (Geographische Koordinaten: 9°7'38" östliche Länge, 48°53'05" nördliche Breite)
Im Jahr 1964 wurde der Wasserturm für 500.000 DM, als dünnwandige Schalenkonstruktion mit hyperbolischer Schale in Stahlbetonausführung erbaut. Der Turm hat eine Höhe von 36 m, einen Durchmesser an der Basis von 9.60 m, einen minimalen Durchmesser von 7 m, ein Fassungsvermögen von 400 m3 und einen maximaler Durchmesser von 15.50 m. Architekt war R.Kessler. (Geographische Koordinaten: 9°08'22" östliche Länge, 48°52'21" nördliche Breite)
Errichtet von Möglinger Jugendlichen sowie von Studenten der Universität Stuttgart unter der Leitung von Siegfried Gaß. Das Jufo wird gekrönt von einem drehbaren Sonnenauge, das im Winter die Sonne einfängt und in der Schwere der Lehmbauten speichert und im Sommer um 180 Grad verdreht wiederum in fünfminütigem Rhythmus der Sonne folgend das Innere verschattet und die Sonnenenergie ins All reflektiert.
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