Lutzingen


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lutzingen
Lutzingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lutzingen hervorgehoben
48.6510.55439
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Höchstädt an der Donau
Höhe: 439 m ü. NN
Fläche: 24,93 km²
Einwohner:

969 (31. Dez. 2008)[1]

Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89440
Vorwahl: 09074
Kfz-Kennzeichen: DLG
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 146
Adresse der Gemeindeverwaltung: Raiffeisenstr. 4
89440 Lutzingen
Webpräsenz: www.bndlg.de/lutzingen
Bürgermeister: Eugen Götz (Freie Wähler)

Lutzingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt an der Donau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lutzingen liegt in der Region Augsburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Lutzingen, Unterliezheim.

Geschichte

Der heutige Gemeindeteil Unterliezheim wurde mit seinem Kloster erstmals im Jahr 1026 als Liedesheim urkundlich erwähnt. Der 1250 erstmals erwähnte Ort gehörte lange zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Höchstädt. Lutzingen war von den Schlachten bei Höchstädt-Blindheim 1703 und 1704 stark betroffen. Seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern. 1818 entstand mit dem Gemeindeedikt in Bayern die heutige politische Gemeinde. Im Jahr 1978 wurden die Gemeinde Unterliezheim nach Lutzingen eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

1970 1987 2000
979 983 1.024

Politik

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:

  • Wählerblock Unterliezheim: 4 Sitze
  • SPD: 4 Sitze
  • CSU: 3 Sitze
  • Freie Unabhängige Wählervereinigung: 1 Sitz

Bürgermeister ist seit 2008 Eugen Götz. (Freie Wähler)

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 450 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 57 T€.

Sehenswürdigkeiten

  • Kath. Pfarrkirche „St. Michael“ in Lutzingen
  • Ölbergkapelle in Lutzingen
  • Kath. Pfarrkirche „St. Leonhard“ in Unterliezheim
  • Ölbergkapelle in Unterliezheim aus dem Jahr 1733
  • Ehem. Kloster Unterliezheim
  • Klosterbrauerei Unterliezheim, 1772/75 erbaut

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 56 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 390. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen, im Bauhauptgewerbe ebenfalls einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 44 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 653 ha, davon waren 439 ha Ackerfläche und 210 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 27 Kindern

Persönlichkeiten

  • Martin Königsdorfer, Schriftsteller, 1785 bis 1834 Pfarrer in Lutzingen.

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31.12. (Hilfe dazu)

Weblinks

Commons Commons: Lutzingen – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien






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