| Wappen | Deutschlandkarte | |
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47.6039.886764
Koordinaten: 47° 36′ N, 9° 53′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Lindau (Bodensee) | |
| Höhe: | 764 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,85 km² | |
| Einwohner: |
11.215 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 946 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88161 | |
| Vorwahl: | 08381 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LI | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 76 117 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Stadtplatz 1 88161 Lindenberg |
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| Webpräsenz: | www.lindenberg.de | |
| Bürgermeister: | Johann Zeh | |
| Lage der Stadt Lindenberg i.Allgäu im Landkreis Lindau (Bodensee) | ||
Lindenberg im Allgäu (amtlich: Lindenberg i.Allgäu) ist die zweitgrößte Stadt im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) und bildet das Herzstück der Region Westallgäu.
Lindenberg, an der Deutschen Alpenstraße gelegen, ist ein anerkannter Luftkurort in nebelfreier Höhenlage und besitzt Bayerns einziges Hutmuseum. Im Jahr 2005 noch sonnenreichster Ort Bayerns war Lindenberg 2006 mit 2.217 Sonnenstunden die sonnenreichste Stadt in ganz Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Es existiert nur die Gemarkung Lindenberg i.Allgäu.
Lindenberg im Allgäu ist von den Gemeinden Scheidegg-Scheffau, Weiler-Simmerberg, Heimenkirch und Röthenbach (Allgäu) umgeben.
Das erste Volk, das in zerstreut liegenden Ansiedlungen im Allgäu siedelte, waren die Kelten, die etwa 500 Jahre v. Chr. den Boden bebauten.
Um 15 v. Chr. wurde das Gebiet von den Römern besetzt und es wurde eine Römerstraße errichtet – diese verband Brigantium (Bregenz) über Cambodunum (Kempten im Allgäu) mit Augusta Vindelicorum (Augsburg).
Um 500 bezwangen Alemannen den römischen Limes und bewohnten das Gebiet.
Im 8. Jahrhundert war das Gebiet des heutigen Lindenberg in der Hand des Adelsgeschlechts der Udalrichinger von Bregenz und deren Erben. Im 9. Jahrhundert ging das Gebiet an St. Gallen.
Die erste schriftliche Erwähnung Lindenbergs findet sich im 9. Jahrhundert auf einer Besitzurkunde des Klosters St. Gallen: Im Jahr 857 schenkten Patacho und Sigibert, zwei bedeutende Adelige, Güter in „Lintiberc“ an das Kloster St. Gallen.
Dann ging der Ort an die Grafen von Montfort über, deren Stammburg bei Bregenz heute noch zu sehen ist. Deren Vogt saß in Thalersdorf (Dallendorf) bei Gestratz und dorthin mussten die Bauern ihren Zehnten bringen.
1249 kamen Kirche, Güter und Untertanen an das Kloster Mehrerau, das im Jahre 1097 entstanden war.
Die Pfarrei Lindenberg findet erstmals im Jahr 1257 im Liber decimationis der Diözese Konstanz Erwähnung.
Als die Schweden 1634 in großer Zahl ins Westallgäu einbrachen, wurden im Frühjahr dieses Jahres große Teile von Lindenberg eingeäschert.
Lindenberg im Allgäu gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen als Teil der Herrschaft Bregenz-Hohenegg zu Österreich. Ein französisches Heer überflutete 1796 das Allgäu und drang bis Kempten vor. In den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 kam der Ort dann zu Bayern.
Bereits im Jahr 1656 wurden Lindenberger Strohhüte im Hausierhandel und auf Märkten verkauft. Im Jahr 1755 begann man, die Herstellung und den Vertrieb von Strohhüten zu organisieren. Die Hutindustrie hat heute jedoch kaum noch wirtschaftliche Bedeutung – die Erinnerung wird durch einen jährlich stattfindenden "Huttag" sowie mit einem Hutmuseum wach gehalten
| CSU | SPD | FW | Grüne | Gesamt | |
| 2002 | 9 | 7 | 7 | 1 | 24 |
| 2008 | 9 | 6 | 7 | 2 | 24 |
In Lindenberg sind neben einem traditionellen Käsewerk Zulieferbetriebe der Luftfahrt- und Automobilindustrie sowie eines der größten europäischen Fotogroßlabore angesiedelt.
Bedeutende Firmen und Einrichtungen sind:
In Lindenberg geboren wurden:
In Lindenberg lebten und wirkten bzw. leben und wirken außerdem:
Bodolz | Gestratz | Grünenbach | Heimenkirch | Hergatz | Hergensweiler | Lindau (Bodensee) | Lindenberg i.Allgäu | Maierhöfen | Nonnenhorn | Oberreute | Opfenbach | Röthenbach (Allgäu) | Scheidegg | Sigmarszell | Stiefenhofen | Wasserburg (Bodensee) | Weiler-Simmerberg | Weißensberg
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