| Limburg Provinz der Niederlande |
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| Wappen | Flagge |
| Lage | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Hauptstadt | Maastricht |
| Größte Stadt | Maastricht |
| ISO 3166-2-Code | NL-LI |
| Website | www.limburg.nl |
| Hymne | Waar in ’t bronsgroen eikenhout |
| Politik | |
| Königlicher Kommissar | Léon Frissen (Gouverneur) |
| Regierende Parteien | CDA, PvdA |
| Bevölkerung | |
| Einwohner | 1.122.702 (7. von 12) |
| Landesanteil | 6,8 % der Niederländer |
| Bevölkerungsdichte | 522 Einw. pro km² (4. von 12) |
| Religion (2003, CBS) | 78% - römisch-katholisch 02% - reformiert 05% - übrige 15% - keine |
| Geographie | |
| Fläche | 2.209 km² |
| – Land | 2.151 km² (9. von 12) |
| – Wasser | 58 km² |
| Höhe | 10 bis 322,5 m ü. NAP |
| Koordinaten | 51° 13′ N, 5° 56′ O51.215.9361111111111Koordinaten: 51° N, 6° O |
| Verwaltungsgliederung | |
| Gemeinden | 40 |
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Topographie von Limburg |
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Limburg ist die südlichste der zwölf Provinzen der Niederlande; ihre Hauptstadt ist Maastricht.
Inhaltsverzeichnis |
Limburg besteht vornehmlich aus Geest. Im Süden ist die Provinz hügelig. Der wichtigste Fluss ist die Maas, die über die ganze Länge von Süd nach Nord durch die Provinz strömt. In Limburg wurde Steinkohle abgebaut, bei Kerkrade und Heerlen zeugen Spitzkegelhalden als Überreste vom mittlerweile stillgelegten Bergbau.
(Einwohner am 31. Dezember 2008)
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Die Niederländische Provinz Limburg kennt 13 Gemeinden mit Stadtrecht:
Die Provinz Limburg ging 1815 aus dem Departement Niedermaas (frz. Meuse-Inférieure) hervor. Nachdem man über Namen wie „Provincie Maastricht”, „Maasdal” und „Opper Gelder” nachgedacht hatte, entschied sich Willem I. für diesen Namen. Nachdem nun die nördlichen und südlichen Niederlande wieder vereinigt waren, sollte diese Namensgebung dazu beitragen, die Erinnerung an die siebzehn Provinzen aus Burgundisch-Habsburgischer Zeit zu erhalten. Es handelte sich nicht um eine Wiederherstellung des alten Herzogtums Limburg, wie oft behauptet wird.[1] Der westliche Teil des sogenannten Oberquartiers des früheren Herzogtums Geldern mit den Städten Venlo und Roermond bildete den nördlichen Teil, mehr als die Hälfte der späteren niederländischen Provinz. [2]
Nach der Belgischen Revolution war zunächst die gesamte Provinz mit Ausnahme Maastrichts und des äußersten Nordens in belgischer Hand. Auch nach dem Zehn-Tage-Feldzug verblieb der überwiegende Teil unter belgischer Kontrolle. Venlo wurde im Zuge eines Waffenstillstands 1833 aber geräumt. Im Rahmen einer endgültigen Lösung wurde die heutige Grenze durch das Londoner Protokoll von 1839 festgelegt und Limburg somit in eine niederländische und eine belgische Provinz geteilt.
Der niederländische Teil mit Ausnahme Maastrichts und Venlos war dann von 1839 bis 1866 als neugeschaffenes Herzogtum, das in Personalunion vom niederländischen Königshaus (gemeinschaftlich mit dem heutigen Luxemburg) mitregiert wurde, ein Teil des Deutschen Bundes. Dafür waren die an Belgien abgetretenen Gebiete Luxemburgs aus dem Deutschen Bund ausgeschieden. In der Paulskirche war Limburg nach der Revolution von 1848 mit zwei Abgeordneten vertreten. Beide waren Befürworter eines selbständigen Limburgs innerhalb des Deutschen Bundes, jedoch gab es in Limburg auch erheblichen Widerstand gegen einen möglichen Anschluss an Deutschland. Durch das Scheitern der Revolution wurden diese Frage hinfällig. Als Otto von Bismarck 1867 die Forderung nach einem Anschluss Limburgs an den Norddeutschen Bund erhob, stieß er damit in Limburg auf einhellige Ablehnung.
Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht die Provinz einen Index von 113.1 (EU-25:100) (2003). Der Dienstleistungs- und Tourismussektor spielt eine tragende Rolle in der limburgischen Wirtschaft.[3] Nennenswert ist der Flughafen "Maastricht-Aachen Airport" bei Beek.
Ebenfalls auf dem Umweltlichen, aber zudem auf der Industriellen Fläche ist der Chemiekonzern Koninklijke DSM nachdrücklich anwesend.
Besonders der südliche Teil Limburgs war seit langer Zeit eine der beiden wesentlichen Obstbauregionen der Niederlande. Seit etwa vier Jahrzehnten sind große Teile des Baumbestandes verschwunden, um Kies abzubauen. Nach Ende des Abbaus sind große Wasserflächen zurückgeblieben, die als sogenannte Grindgaten oder auch als Maasplassen bekannt sind. Sie dienen jetzt der Naherholung und dem Wassersport.
Der Süden Limburgs, gewissermaßen an der Nahtstelle zwischen den letzten Ausläufern von Ardennen/Hohes Venn und Eifel gelegen, wird aufgrund seiner ausgeprägt hügeligen Topographie auch auf englisch die „Dutch Mountains“ genannt. Das Gebiet ist alljährlich Austragungsort des Amstel Gold Race, war viermalig Schauplatz der Straßenrad-Weltmeisterschaft und zahlreicher Etappen bedeutender Straßenrennen und der Tour de France (wie etwa am 4. Juli 2006). Neben den vielen Tagesausflüglern, die Südlimburg mit dem Fahrrad erkunden, zieht die jährliche Radtouristik-Veranstaltung Limburgs Mooiste regelmäßig bis zu 10.000 Radamateure aus ganz Europa an.
Die Provinz Limburg unterscheidet sich sehr stark von den übrigen Niederlanden. So ist beispielsweise der überwiegende Teil Limburgs stark römisch-katholisch geprägt. Die limburgische Bevölkerung hat neben der niederländischen Amtssprache mit dem Limburgischen eine eigene Sprache, die insbesondere in den Heimatvereinen gepflegt wird, und die limburgische Kultur ist stark durch französische und deutsche Einflüsse geprägt, insbesondere im Süden der Provinz. Die nicht sehr einflussreiche Partei Limburgs Belang plädiert sogar für ein unabhängiges Limburg.
Am bekanntesten ist der limburgische Spargel, daneben „limburgse vlaai“, ein Obstkuchen mit Puddingfüllung. Das limburgische Bier wird durch die belgische Bierkultur beeinflusst. Die bekanntesten Marken der Region sind Lindeboom, Brand, Alfa, Hertog Jan und Gulpener.
Provinzen: Drenthe | Flevoland | Friesland | Gelderland | Groningen | Limburg | Nordbrabant | Nordholland | Overijssel | Südholland | Utrecht | Zeeland
Organe: Provinciale Staten | College van Gedeputeerde Staten | Beauftragter der Königin |
Sonstiges: Flaggen und Wappen der Provinzen der Niederlande
Beek | Beesel | Bergen | Brunssum | Echt-Susteren | Eijsden | Gennep | Gulpen-Wittem | Heerlen | Horst aan de Maas | Kerkrade | Landgraaf | Leudal | Maasgouw | Maastricht | Margraten | Meerssen | Mook en Middelaar | Nederweert | Nuth | Onderbanken | Peel en Maas | Roerdalen | Roermond | Schinnen | Simpelveld | Sittard-Geleen | Stein | Vaals | Valkenburg aan de Geul | Venlo | Venray | Voerendaal | Weert
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