| Lechwerke AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0006458003 |
| Gründung | 1903[1] |
| Unternehmenssitz | Augsburg, Bayern |
| Unternehmensleitung |
Markus Litpher, Paul Waning |
| Mitarbeiter | |
| Umsatz | |
| Branche | Energieversorgung |
| Website | |
Die Lechwerke AG (auch LEW Lechwerke) ist ein regionales Energieversorgungsunternehmen , das sein Netzgebiet in Bayerisch-Schwaben hat und das sich im mehrheitlichen Besitz der RWE Energy AG befindet ( circa 90 Prozent).
Inhaltsverzeichnis |
Die Wurzeln der Lechwerke reichen bis in das Jahr 1898 zurück, in dem mit dem Bau des Wasserkraftwerks Gersthofen begonnen wurde. 1903 wird die Lech-Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft durch Lahmeyer in Augsburg gegründet. Im Jahr 1923 übernimmt die heutige Muttergesellschaft die LEW und 1932 erfolgt mit der Inbetriebnahme der 110-kV-Leitung Meitingen–Hoheneck (bei Stuttgart) der Anschluss an das Verbundgebiet der Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG (RWE).[1] In den Jahren 1976/1977 wird 90 Prozent des Grundkapitals der Aktiengesellschaft Bayerische Elektrizitätswerke (BEW) übernommen, die danach in die Lech-Elektrizitätswerke AG umgewandelt werden.[3] Schließlich erfolgt 2002 die Umfirmierung in die Lechwerke AG. Drei Jahre später wird diese Aktiengesellschaft in eine Holding umgewandelt und vier Tochtergesellschaften für Erzeugung, Netzbetrieb, Netzsteuerung und Verwaltung gegründet.[4]
Die LEW-Holding ist an folgenden Unternehmen maßgeblich beteiligt (soweit nicht erwähnt mit 100 Prozent Anteil):[2]
Das Netzgebiet umfasst den größten Teil des bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben und wird im Westen von der Iller, im Norden von der Donau, im Osten vom Lech und im Süden vom Landkreis Oberallgäu annähernd begrenzt, wobei einige Stadtwerke ausgenommen sind.
Nachfolgend wird der Anteil des Aktienbesitzes an der Lechwerke AG in Prozent angegeben:[5]
Die LEW beziehen aus 35 Laufwasserkraftwerken jährlich etwa 800 Millionen kwh Strom, wovon 18 eigene Kraftwerke sind und 17 zu verbundenen Unternehmen gehören. Diese liegen an folgenden Flüssen:[5]
Darüber hinaus betreibt die BEW eine Gasturbine mit Prozessdampfauskopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsanlage).
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