| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
48.0510.283333333333590
Koordinaten: 48° 3′ N, 10° 17′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Unterallgäu | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Erkheim | |
| Höhe: | 590 m ü. NN | |
| Fläche: | 18,38 km² | |
| Einwohner: |
1.309 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 71 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87761 | |
| Vorwahl: | 08336 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 78 163 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktstr. 1 87746 Erkheim |
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| Webpräsenz: | www.gemeinde-lauben.de | |
| Bürgermeister: | Thomas Klein | |
| Lage der Gemeinde Lauben im Landkreis Unterallgäu | ||
Lauben ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Erkheim.
Inhaltsverzeichnis |
Lauben liegt ca. 10 km nord-östlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.
Der Jahresniederschlag liegt bei 948 mm und ist damit vergleichsweise hoch, da er in das obere Viertel der in Deutschland erfassten Werte fällt. An 81 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Januar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 2,7 mal mehr Niederschläge als im Januar. Die jahreszeitlichen Schwankungen sind groß. An nur 5 % der Messstationen werden höhere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Lauben und Frickenhausen.
Zur Gemeinde Lauben gehören unter anderem die Orte Lauben, Frickenhausen, Lauberhart und Ziegelstadel.
Laut der Gründungsurkunde des Klosters Ochsenhausen wurde Lauben am 31. Dezember 1099 unter Bezeichnung Loba erstmals urkundlich erwähnt. Die Straßenführung des Ortskernes lässt jedoch vermuten, dass sich bereits viel früher eine Ansiedlung in Lauben befand.
Das Laub’ner Rittergeschlecht, einst zu den mächtigsten in unserem Raum gehörend, starb 1383 aus. Nach mehreren Ortsherrenwechsel, wurde das Dorf 1383 an den Memminger Bürger Nikolaus Tagbrecht verkauft. Damit gehörte Lauben zum Hoheitsgebiet der Reichstadt Memmingen. 1399 stiftete Nikolaus Tagbrecht den gesamten Ort mit allen Gütern und Leibeigenen der Dreikönigskapellenstiftung in Memmingen.
Im Zuge der Reformation wurde Lauben deshalb evangelisch, umgeben von katholischen Nachbargemeinden. Das typisch ländliche Dorf hatte eigene Handwerksbetriebe, die aber gleichzeitig ihre Landwirtschaft mit betrieben.
Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.
Frickenhausen ist im 8. Jahrhundert entstanden und wurde 1167 erstmals urkundlich erwähnt. Nach häufigem Besitzerwechsel kam 1460 das Dorf in die Hände des Memminger Patriziers Erhard Vöhlin. 1480 baute die Familie Vöhlin ihr Landschloss in Frickenhausen, das ab 1789 als Pfarrhaus genutzt wurde. Im Jahr 1520 kaufte die Reichstadt Memmingen den ganzen Ort. Den gesamten Besitzstand übergab die Stadt 1547 dem Unterhospital in Memmingen.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.112, 1987 dann 1.168 und im Jahr 2000 1.282 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Thomas Klein (Bürgergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Georg Motz (Bürgergemeinschaft/Freie Wähler).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 460 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 33 T€.
Beschreibung: In Silber über schwarzem Schildfuß, darin ein silberner Sechsberg, ein gesenkter schwarzer Balken, der mit drei silbernen Großbuchstaben "P" belegt ist, darüber ein sechsstrahliger roter Stern. Der Balken mit den Buchstaben/Zeichen ist das Familienwappen der Vöhlin.
Es gab 1998 im produzierenden Gewerbe 29 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zwölf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 435. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 52 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.279 ha, davon waren 371 ha Ackerfläche und 908 ha Dauergrünfläche.
Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:
Amberg | Apfeltrach | Babenhausen | Bad Grönenbach | Bad Wörishofen | Benningen | Böhen | Boos | Breitenbrunn | Buxheim | Dirlewang | Egg a.d.Günz | Eppishausen | Erkheim | Ettringen | Fellheim | Hawangen | Heimertingen | Holzgünz | Kammlach | Kettershausen | Kirchhaslach | Kirchheim i.Schw. | Kronburg | Lachen | Lauben | Lautrach | Legau | Markt Rettenbach | Markt Wald | Memmingerberg | Mindelheim | Niederrieden | Oberrieden | Oberschönegg | Ottobeuren | Pfaffenhausen | Pleß | Rammingen | Salgen | Sontheim | Stetten | Trunkelsberg | Türkheim | Tussenhausen | Ungerhausen | Unteregg | Westerheim | Wiedergeltingen | Winterrieden | Wolfertschwenden | Woringen
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