Der Landkreis Memmingen gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Sitz und Namensgeber des Landkreises war Memmingen, wenngleich Memmingen als kreisfreie Stadt (die es lediglich von 1940 bis 1948 nicht war) nicht zum Kreis gehörte.
Bis zu seiner Auflösung hatte der Landkreis (Kfz-Kennzeichen MM) 56 Gemeinden. Die größten Orte waren Grönenbach, Buxheim und Legau.
Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Memmingen im Zuge der Gebietsreform in Bayern zusammen mit Gemeinden des Landkreises Illertissen dem Landkreis Mindelheim zugeschlagen. Die Stadt Memmingen selbst blieb kreisfrei, aber wurde durch Eingemeindungen aus dem Landkreis Memmingen vergrößert. Am 1. Mai 1973 erhielt der neue Landkreis seine heute gültige Bezeichnung Landkreis Unterallgäu.
Beschreibung: Das Wappen zeigt im geteilten Wappenbild auf der heraldisch linken Seite das Grönenbacher Gelb des einstigen Gebietes der Pappenheimer mit blauen Wellen von Iller und Günz, in der rechten Hälfte auf dem reichsstädtischen Rot von Memmingen und Ottobeuren den geiten silbernen Adler
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