Katajun Amirpur (persisch: کتایون امیرپور [kʲætɔːˈjuːn æmiːrˈpuːr], * 1971) ist eine deutsch-persische Journalistin und Islamwissenschaftlerin. Ihr Vater Dr. Manutschehr Amirpur war iranischer Kulturattaché unter dem Schah, ihre Mutter ist Deutsche.
Katajun Amirpur studierte Iranistik in Bonn danach Lehrtätigkeit an der Freien Universität Berlin, der Universität Bamberg und der Universität Bonn. Promoviert hat sie 2000 über die schiitische Koranexegese (Abdolkarīm Sorūšs Denken und Wirkung in der Islamischen Republik Iran).[1]
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Als freie Journalistin schreibt sie u.a. für die Süddeutsche Zeitung, taz und Die Zeit.[2]
Die innenpolitische Situation im Iran nach dem Sieg der Konservativen in der Parlamentswahl 2004 bewertete Amirpur mit:
Beim Streit um die Mohammed-Karikaturen kritisierte sie, dass von den Europäern die Pressefreiheit nicht offensiver verteidigt wurde, sondern stattdessen Entschuldigungen gegenüber Islamisten geäußert würden, gleiches galt für eine umstrittene Papstrede.
Zum Thema muslimische Frauen und die dazu stattfindende „plakative“ Debatte bemerkte Katajun Amirpur in einem Interview:
Der „Schlüsselsatz“ des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad („Israel must be wiped off the map“) übersetzte Katajun Amirpur in einem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung mit: „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte [...] verschwinden.“ [6] Sie wurde dafür heftig kritisiert, u.a. mit „Haarspalterei“ [7].
Katajun Amirpur lebt in Köln. Sie ist verheiratet mit dem Orientalisten Navid Kermani.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Amirpur, Katajun |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Journalistin und Islamwissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 1971 |
stock | retire | vm
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