Kaste (Biologie)


Als Kaste wird im Sprachgebrauch der Biologen eine klar abgrenzbare Gruppe von Individuen innerhalb eines Tierstaates bezeichnet. Innerhalb eines sozialen Verbandes ist die Kaste eine funktionell oder auch morphologisch spezialisierte Form einer staatenbildenden Tierart.

Der Begriff ist dem soziologischen Kastenbegriff entlehnt.

Eine Kastenbildung findet man z. B. bei Ameisen, Termiten, Hornissen, Wespen und Honigbienen. Bei Säugetieren gibt eine Kastenbildung bei den Nacktmullen. Das Kastenwesen wird durch Pheromone gesteuert.

Bei den Honigbienen gibt es zum Beispiel folgende Kasten:

  • Königinnen
  • Drohnen (Männchen)
  • Arbeiterinnen (davon Altersbedingt)
    • Brutpflegerinnen
    • Soldatinnen
    • Sammlerinnen






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