Oststadt (Karlsruhe)


Oststadt
Stadt Karlsruhe
Koordinaten: 49° 1′ N, 8° 25′ O49.0166666666678.4166666666667Koordinaten: 49° 1′ 0″ N, 8° 25′ 0″ O
Fläche: 5,1859 km²
Einwohner: 20.117 (31. Dez. 2006)
Vorwahl: 0721
Karte
Lage der Oststadt in Karlsruhe

Die Karlsruher Oststadt ist ein Stadtteil von Karlsruhe. Sie liegt östlich des die Innenstadt begrenzenden Durlacher Tors und grenzt im Osten an den Stadtteil Durlach. Die Oststadt hat 20117 Einwohner (Stand 2006).[1]

Inhaltsverzeichnis

Gebiet

Wappen

Die Oststadt wird im Westen von der Linkenheimer Allee, dem Adenauerring und der Kapellenstraße und im Süden von der neuen Kriegsstraße-Ost, dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs, begrenzt. Im Osten bilden Ostring und Weinweg die Grenze zum Stadtteil Rintheim. Im Norden erstreckt sie sich bis zur Rintheimer Querallee und grenzt dort an die Waldstadt. Die Oststadt hat eine Fläche von 5,19 km².[2]

Geschichte

Ende des 19. Jahrhunderts erschloss die Residenzstadt Karlsruhe Teile der heutigen Oststadt als Baugebiet. Bis heute ist der Stadtteil geprägt durch sein Nebeneinander von Gewerbe, Handwerk und Wohnen.

Auf wesentlich ältere Wurzeln geht das Gebiet südlich der Durlacher Allee zurück, die Gottesaue. Hier wurde 1094 das Benediktiner-Kloster Gottesaue gegründet. Nach seiner Säkularisierung im Zuge der Reformation im 16. Jahrhundert entstand an dessen Stelle das Gottesauer Schloss, das zwischen 1982 und 1989 wiederaufgebaut wurde und heute der Staatlichen Hochschule für Musik als Domizil dient.

Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler

Sehenswürdigkeiten in der Karlsruher Oststadt sind Schloss Gottesaue, wo die Musikhochschule untergebracht ist, der „Alte Friedhof“ an der Kapellenstraße, der Hauptfriedhof Karlsruhe als ältester deutscher Parkfriedhof, mehrere Jugendstil-Straßenzüge, der Botanische Garten der Universität Karlsruhe, die Franz-Lust-Kinderklinik (ehemals Victoria-Pensionat und Töchterschule; seit Juli 2003 nicht mehr Kinderklinik, seit 2006 Sitz des akademischen Auslandsamtes der Universität Karlsruhe), der alte jüdische Friedhof in der Kriegsstraße, der Schlachthof und die Hoepfner-Burg. Außerdem sind noch einige bemerkenswerte kirchliche Gebäude vorhanden, darunter die neugotische katholische Pfarrkirche St. Bernhard, die im Jugendstil erbaute evangelische Lutherkirche, die Kapelle am alten Friedhof, die als kleinste evangelisch-lutherische Kirche Deutschlands gilt sowie das Mausoleum der großherzoglichen Grabkapelle im Fasanengarten

Galerie der Sehenswürdigkeiten

Institutionen und Plätze

Wichtige Plätze und Institutionen in der Oststadt sind die Landespolizeidirektion (in einer ehemaligen Seifenfabrik), die Technologiefabrik, die Bundesforschungsanstalt für Ernährung, das Forschungszentrum Umwelt, das Forschungszentrum Informatik, das Botanische Institut der Universität Karlsruhe, das Zoologische Institut der Universität Karlsruhe, das Kulturzentrum Tollhaus, das Open-Air-Kino der Schauburg, das Straßenbahndepot der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, der Messplatz, der Ostauepark, die Zentralmoschee und das Türkische Generalkonsulat.

Einzelnachweise

  1. Daten und Fakten 2007, S. 27
  2. Der Oststadtbürger, Ausgabe Nr. 3, Juni 2007, Jg. 58, S. 1. Nachzulesen auf: ka-news.de

Weblinks

Commons Commons: Karlsruher Oststadt – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien






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