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| Josip-Juraj-Strossmayer-Universität Osijek | |
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| Gründung | 1975 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Osijek, Kroatien |
| Rektor | Gordana Kralik |
| Studenten | ca. 20.000 (2008) |
| Mitarbeiter | ca. 260 (1995) |
| Website | www.unios.hr |
Die Josip-Juraj-Strossmayer-Universität-Osijek (kroat.: Sveučilište J.J. Strossmayera u Osijeku) ist eine staatliche kroatische Universität in Osijek, Slawonien.
Inhaltsverzeichnis |
Die Josip Juraj Strossmayer Universität wurde im Jahr 1977 in Osijek gegründet. Sie hat eine lange Geschichte, da ihre Ausbildung von Lehrern eine langjährige Tradition hat. Diese Tradition reicht bis in die Jahre 1707 und 1724 zurück. Zu dieser Zeit gab es in Osijek nur zwei Hochschulinstutitionen, und zwar das Philosophiestudium und das Theologiestudium.
Die Strossmayer Universität hat auch mehrmals ihren Namen geändert. Sie ist auch bekannt als die Pädagogische Universität, weil sie die Tradition der Lehrerbildungsanstalt und der Pädagogischen Akademie fortgesetzt hat. In der Pädagogischen Akademie wurden Lehrer für die Arbeit in Grundschulen ausgebildet. Erst in den 1970-ern Jahren, wurden die Lehrer auch für den Mittelschulunterricht ausgebildet.
Das Gebäude der Universität ist 112 Jahre alt. Der Bau begann 1894 und endete 1895. Die Baufirma war O. Priester und Deutsch aus Zagreb und das Universitätsgebäude war zuerst für die Volksschule bestimmt. Die Strossmayer Universität ist nicht nur eine Universität, sondern auch ein bedeutsames Kulturgut der Stadt Osijek.
Namensgeber ist der in Osijek geborene katholische Theologe und Politiker Josip Juraj Strossmayer (1815-1905).
Die Universität befindet sich mit dem Hauptgebäude, dem Rektorat und der Landwirtschaftlichen Fakultät im historischen Stadtkern der viertgrößten Stadt Kroatiens, die anderen Fakultäten verteilen sich im Stadtgebiet (Tvrda, Drava, Gaj-Campus). Von 1977 bis zum Jahr 2000 haben sich 8.810 Studenten in die Strossmayer Universität eingeschrieben.
1999 wurden das Lehrerstudium und die Vorschulerziehung aus dem Programm der Universität entfernt. Die beiden Richtungen haben sich dann vereint, und somit entstand die Hochschule, die auch Lehrerbildungsanstalt genannt wird. Am 29. September 1999 hat die Pädagogische Universität ihren Namen in die Philosophische Fakultät geändert.
Die Universität hat vier Etagen. In der ersten Etage befindet sich die Verwaltung, die Hörsäle, die Studentenkantine, und die Druckerei. Die anderen drei Etagen haben ebenfalls Klassenzimmer, Hörsäle und Kabinetten. In der zweiten und dritten Etage befindet sich jeweils eine Bibliothek. Das älteste Buch in der Bibliothek stammt noch aus dem Jahr 1767 und heißt Nova Slavonska i Nimacska Gramatika (Die Neue Slavonische und Deutsche Grammatik) von Mathiam Antonium Relkovich. Die Universitätsbibliothek zählt zusammen mit den Fakultätsbibliotheken insgesamt über 550.000 Bände.
Die Strossmayer Universität hat neun Studienrichtungen aus dem Bereich der Geistes-, Sozial-, und Naturwissenschaften. Außerdem bieten die Universitäten in Osijek neben den Bachelor- und Masterabschlüssen, vier Abteilungen und der Akademie der Künste zahlreiche postgraduale Weiterbildungsmöglichkeiten an.
Die Strossmayer Universität arbeitet auch mit den Universitäten und Fakultäten im Ausland sehr eng zusammen, wie zum Beispiel mit den Fakultäten aus Wien, Budapest, Bratislava oder Augsburg. 1978 initiierte der Althistoriker Gunther Gottlieb die bis dato intensive Hochschulpartnerschaft mit der Universität Augsburg. Diese Hochschulpartnerschaft ist die älteste, die die Universität Augsburg mit einer ausländischen Universität pflegt.
Außerdem engagiert sie sich in zahlreichen Hochschulpartnerschaften in Bosnien und Herzegowina, Italien, Norwegen, Russland, Schweden, den USA und anderen Ländern. Die Universität nimmt ebenso an verschiedenen Studenten- und Professorenaustauschen teil.
2004 wurde das Maribor Netzwerk mit dem Ziel der Bündelung von Studienangeboten mit europäischen Programmen (TEMPUS, Socrates-Erasmus, CEEPUS) gegründet. An diesem Universitätsnetzwerk sind folgende Hochschulen beteiligt:
sowie die naturwissenschaftlichen Neugründungen:
sowie die
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