Johann Ernst II. (Sachsen-Weimar)


Johann Ernst II. (* 11. September 1627 in Weimar; † 15. Mai 1683 ebenda) war Herzog von Sachsen-Weimar. Er stammte aus der ernestinischen Linie des Hauses Wettin.

Johann Ernst II. wurde als Sohn des Herzogs Wilhelm IV. und dessen Ehefrau Eleonore Dorothea, einer geborenen Prinzessin von Anhalt-Dessau, geboren. Nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1662 wurde er regierender Herzog und erbte nach dem Aussterben des Hauses Sachsen-Altenburg auch ein Viertel von deren Territorien.

1672 teilt er seinen Besitz mit seinen Brüdern. Johann Ernst II. behält Weimar, sein Bruder Johann Georg I. erhält Sachsen-Eisenach, sein anderer Bruder Bernhard erhält Sachsen-Jena. Aus der Landesteilung entstanden so neben Sachsen-Weimar die Herzogtümer Sachsen-Eisenach (bis 1741) und Sachsen-Jena (bis 1690).

Während sein Vater, Wilhelm IV., besonders auch auf kulturellem Gebiet Bedeutendes leistete (vgl. Fruchtbringende Gesellschaft), gab sich Johann Ernst II. nur seiner Jagdleidenschaft hin und überließ auch die Regierung seines Landes zum großen Teil seinem Kanzler.

Nachkommen

Johann Ernst II. war mit Christina Elisabeth, einer geborenen Prinzessin von Schleswig-Holstein-Sonderburg verheiratet. Mit dieser hatte er vier Kinder.

Literatur







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