Jacob Aagaard (* 31. Juli 1973) ist ein dänisch-schottischer Schachmeister und -schriftsteller.
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Aagaard begann in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre Erfolge in der Schacharena zu verbuchen. 1996 teilte er Platz drei (mit Sergei Kalinitschew und Nikolai Ljogki) in Budapest, 1997 teilte er den ersten Platz in Highgate und Rotherham, 1998 siegte er in Hampstead. 2002, dem Jahr, in dem er Internationaler Meister wurde, teilte er Platz eins in Helsingør, im Folgejahr gewann er das Turnier ungeteilt. Zum Jahreswechsel 2003/04 wurde Aagaard beim Rilton-Cup in Stockholm geteilter Dritter (gemeinsam mit u. a Viktor Kortschnoi, Eric Lobron und Robert Fontaine), 2004 gewann er gemeinsam mit Thomas Luther und Milan Draško in Arco. Im selben Jahr wurde er, nachdem er seinen Wohnsitz in Glasgow genommen hatte[1], schottischer Vizemeister. Im Jahr darauf wurde er Meister von Schottland.
2006 vertrat er Schottland erstmals an der Schacholympiade in Turin, wurde Sechster bei der Dänischen Meisterschaft und gewann erneut im Arco. 2007 erzielte er den größten sportlichen Erfolg seiner Karriere, als er in Great Yarmouth die Britische Meisterschaft für sich entschied. Im selben Jahr wurde ihm der Großmeistertitel verliehen.
Aktuelle Elo-Zahl: 2531 (Stand: 1. Juli 2008)
Aagaard hat sich seit Ende der 1990er Jahre als erfolgreicher Autor von Schachliteratur profiliert.
Jacob Aagaard | Henrik Danielsen | Curt Hansen | Lars Bo Hansen | Sune Berg Hansen | Carsten Høi | Bent Larsen | Peter Heine Nielsen | Davor Palo | Rasmussen | Lars Schandorff
| Personendaten | |
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| NAME | Aagaard, Jacob |
| KURZBESCHREIBUNG | dänisch-schottischer Schachspieler und -schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 31. Juli 1973 |
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