Das Institut du monde arabe (IMA) (deutsch: Institut der Arabischen Welt) befindet sich im 5. Arrondissement von Paris und wurde eingerichtet, um das Verständnis zwischen Frankreich und der arabischen Welt zu fördern.
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Das IMA verfolgt drei erklärte Ziele:
Es wurde 1980 auf Veranlassung des damaligen Staatspräsidenten Valéry Giscard d'Estaing nach französischem Recht in Paris gegründet und 1987 während der Präsidentschaft François Mitterrands erbaut. Realisiert wurde das Projekt von der französischen Architektengruppe Jean Nouvel, Pierre Soria und Architecture Studio. Es ist seit Dezember 1987 der Öffentlichkeit zugänglich. In seiner Eröffnungsrede vom 30. November 1987 stellte Mitterrand den kulturellen Aspekt in den Vordergrund, ein Schwerpunkt, der weiterhin durch zahlreiche Ausstellungen und eine umfangreiche Bibliothek unterstützt wird.
Das interkulturelle Institut wurde unter anderem von Jean Nouvel konzipiert und machte ihn international bekannt. Nouvel wurde 1989 für die Gestaltung des Instituts mit dem angesehenen Aga Khan Award for Architecture ausgezeichnet.
Auf der südlichen Seite sind hinter der Glasfassade 240 Mushrabije angebracht, kunstvoll strukturierte Gitterfenster, die genau wie die Blende einer Kamera den Einlass des Sonnenlichtes regulieren können. Folgende Räumlichkeiten sind im Gebäude untergebracht: Sprachlabor, Bibliothek, Kino, Kunstladen, Restaurant mit Blick auf Paris und ein Rauchsalon.
Präsident des IMA ist zur Zeit Dominique Baudis, Generaldirektor der algerische Diplomat und Literaturwissenschaftler Mokhtar Taleb-Bendiab.
Zu den Mitgliedern gehören neben Frankreich auch Ägypten, Algerien, Bahrain, Dschibuti, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Komoren, Kuwait, Libanon, Libyen, Marokko, Mauretanien, Oman, Palästinensische Autonomiegebiete, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Syrien, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate und die Arabische Liga.
48.8488888888892.3563888888889Koordinaten: 48° 50′ 56″ N, 2° 21′ 23″ O
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