| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Datei:Wappen von Inchenhofen.png |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Aichach-Friedberg | |
| Höhe: | 460–485 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,55 km² | |
| Einwohner: | 2462 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86570 | |
| Vorwahl: | 08257 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AIC | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 71 141 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Zisterzienserplatz 2 86570 Inchenhofen |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Metzger | |
Inchenhofen (bairisch Leahad) ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort liegt auf einem Landrücken zwischen dem Donaumoos und dem Paartal.
Ortsteile sind Ainertshofen, Arnhofen, Ingstetten, Oberbachern, Unterbachern, Sainbach, Taxberg, Ried, Reifersdorf und Schönau. Gemarkungen sind Inchenhofen, Oberbachern und Sainbach.
Inchenhofen wurde erstmals im 11. Jahrhundert als Imichinhouen und Imechenhouen erwähnt. Zisterziensermönche aus dem Kloster Fürstenfeld betreuten von 1283 bis 1803 die bedeutende Wallfahrt am Ort. Der Markt Inchenhofen gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Inchenhofen besaß seit 1400 ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Der Ort war bis 1972 oberbayerisch. Erst im Zuge der Gebietsreform wurde die Gemeinde 1972 dem Regierungsbezirk Schwaben zugeordnet.
Prägendes Bauwerk ist die zwischen 1450 und 1457 errichtete Wallfahrtskirche St. Leonhard.
Erwähnenswert ist der Leonhardiritt jeweils am 1. Sonntag im November.
Mit über 160 ha Fläche ist es eines der größten zusammenhängenden Niedermoore im Landkreis Aichach-Friedberg. Seine Entstehung verdankt es hohen Grundwasserständen und zahlreichen Quellaustritten im Tal des Inchenhofener Moosgrabens und des Schreierbaches. Die Vegetation der feuchten Niederung bestand früher aus dichten Schilf- und Seggenbeständen, die randlich von Erlenbruchwäldern umgeben waren. Abgestorbene Pflanzenteile und Wurzeln konnten sich am nassen oder mit Wasser bedeckten Boden nicht vollständig zersetzen. Große Mengen organischer Substanz reicherten sich infolgedessen als Torf an. Seit Beginn der Torfbildung, vor weniger als 10.000 Jahren wurden zum Teil bis 2,6 m mächtige Torfschichten abgelagert. Mit der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung und Trockenlegung des sumpfigen Tales, seit etwa 200 Jahren, endete das Torfwachstum. Seither ist das Moor wieder um mehr als einen Meter geschwunden. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Torf, eine Vorstufe zur Braunkohle, auch abgegraben (gestochen), getrocknet und verheizt. Heut wird mehr und mehr die Bedeutung des Roßmooses für den Natur- und Landschaftsschutz erkannt. Naturnahe Flächengestaltungsmaßnahmen und begrenzte Moorregenerierung sollen die ökologische Gesamtsituation des Roßmooses verbessern und wieder Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere schaffen.
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 78,0%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU/Freie Wähler | 7 Sitze | (51,3%) | |
| Bürgerwille `84 | 7 Sitze | (48,7%) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
Der kulturelle Mittelpunkt der Marktgemeinde Inchenhofen wird von zahlreichen Vereinen gebildet, welche teilweise auf weitgehende geschichtliche Traditionen zurückblicken.
Adelzhausen | Affing | Aichach | Aindling | Baar (Schwaben) | Dasing | Eurasburg | Friedberg | Hollenbach | Inchenhofen | Kissing | Kühbach | Merching | Mering | Obergriesbach | Petersdorf | Pöttmes | Rehling | Ried | Schiltberg | Schmiechen | Sielenbach | Steindorf | Todtenweis
stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History