Hochebene


Das Plutoran-Plateau in Sibirien

Hochebene (auch Hochfläche oder Plateau) bezeichnet eine flache oder leicht hügelige Landschaft oder Region, die deutlich höher als die Umgebung oder Teile davon liegt.

In küstennahen Regionen spricht man bereits ab Höhen von etwa 200 m über dem Meeresspiegel von einer Hochfläche, wenn die Reliefenergie auf der Hochfläche gering bleibt, d. h. die auftretenden Höhenunterschiede unerheblich sind.

In küstenfernen Gebirgsländern können Hochebenen jedoch auch in mehreren Kilometern Meereshöhe liegen. Solche Hochflächen können sich über hunderte Kilometer erstrecken (z. B. Hochland von Tibet) und bei geeignetem Klima bis über 3000 m Höhe dicht besiedelt sein.

Im Norddeutschen Tiefland hat sich für Hochflächen, die nur wenige bis wenige zehn Meter höher sind als ihr Umland, die Bezeichnung Platte durchgesetzt.

Oft wird eine Hochfläche durch Randgebirge begrenzt – siehe Zentralasien und Südamerika – oder durch zentrale Senkungsgebiete bzw. Sedimentbecken unterbrochen.

Auch die Gipfelregion eines Bergrückens kann als Hochfläche oder Hochplateau angesprochen werden, wenn der Begriff Tafelberg wegen des mäßigen Hangneigung der Abhänge nicht angebracht ist.

Im folgenden sind einige bekannte Hochebenen nach Kontinent sortiert angegeben.

Inhaltsverzeichnis

Hochebenen in Europa

Hochebenen in Asien

Hochebenen in Afrika

Hochebenen in Amerika

Siehe auch







stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History