Vorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehltVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSS_fehlt
| Heubach | |
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Der Heubach ungefähr in der Talmitte |
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| DatenVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt | |
| Lage | Baden-Württemberg, Deutschland |
| Gewässerkennzahl | DE: 234312 |
| Länge | ca. 7 kmdep1 Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEIS-LÄNGE_fehlt |
| Quelle | im Schwarzwald südlich der Salzlecke 48° 20′ 46″ N, 8° 18′ 8,3″ O48.34618.3023760 |
| Quellhöhe | 760 m ü. NN |
| Mündung | in Schiltach in die Kinzig
48.29078.3305320
Koordinaten: 48° 17′ 26,5″ N, 8° 19′ 49,8″ O
48° 17′ 26,5″ N, 8° 19′ 49,8″ O48.29078.3305320 |
| Mündungshöhe | 320 m ü. NN |
| Höhenunterschied | 440 m |
| Flusssystem | Rhein |
| Abfluss über | Kinzig → Rhein → Nordsee |
Der Heubach (bei Schiltach) ist ein kleiner, mit teils stärkerem Gefälle daherkommender rechter Nebenfluss der Kinzig. Er liegt in Baden-Württemberg in den Landkreisen Ortenaukreis und Rottweil. Als Heubach (Haibich, im Volksmund genannt), wird jedoch auch das ganze Tal bezeichnet (Heubachtal). Es ist ca. sieben Kilometern lang.
Inhaltsverzeichnis |
Die Quelle liegt südlich der Salzlecke 760 m. Er fließt durch den Hinter-Heubach, eine ehemalige Holzhauer-Streusiedlung die zum Schenkenzeller Ortsteil Kaltbrunn gehört. Der Bach fließt in südlicher Richtung durch das enge Tal an mehreren einzelnen Häusern ehemaligen Mühlen und Gehöften vorbei, wobei er rechter Hand auf die Gemarkung Kinzigtal trifft, ein Stadtteil von Wolfach, links Gemarkung Schenkenzell. Im vorderen Teil des Tales kommt der Bach dann schließlich in die Gemarkung und Stadt Schiltach und damit endgültig ans Ziel. Die Mündung in die Kinzig ist erreicht in Schiltach am Bahnhof.
Der Heubach war zu Flößereizeiten ein wichtiger Floßweg auch wenn man sich das heute in Anbetracht der Enge und des Gefälles des Tales kaum mehr vorstellen kann. Am Floßweiher im hinteren Heubach wurde das Wasser gestaut, um dann mit Karacho zusammen mit den Flößern den Weg hinunter zur Kinzig zu finden. In Anbetracht der Gefährlichkeit der Abfahrt, vor allem in dem berüchtigsten Teilstück, der sogenannten Hölle, der Name entsprach der Gefährlichkeit, kam so mancher brave Flößer ums Leben. Der Schwarzwaldmaler Professor Wilhelm Hasemann hat die Fahrt der Flößer durch die Hölle auf ihrem Floß festgehalten.
Im Heubachtal befand sich die Grube St. Anton. Es wurde hier Silber und Cobalt abgebaut. Die Bergmänner stammten aus Tirol. Der Familienname Mantel im Tal stammt von diesen Bergleuten ab. In der ehemaligen Grube befindet sich seit 1972 ein geowissenschaftliches Observatorium der Universitäten Karlsruhe und Stuttgart. Hier werden Veränderungen und Deformationen des Erdkörpers erfasst, z. B. Erdbebenmessungen, Luftdruckschwankungen, breitbandige Variationen des Erdmagnetfeldes.
Durch das Tal führt ein Abschnitt des Wanderweges Hansjakobweg I.
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