Helmut Simon


Disambig-dark.svg Dieser Artikel handelt vom Richter Helmut Simon; für den gleichnamigen Alpinisten und Ötzi-Entdecker siehe Helmut Simon (Bergsteiger).

Helmut Simon (* 1. Januar 1922 in Waldbröl-Ruh ) war von 1970 bis 1987 Richter am Bundesverfassungsgericht.

Nach juristischer Ausbildung und Promotion trat Simon im Jahr 1953 in den Justizdienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Neben einer Abordnung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesgerichtshof war Simon bis 1965 als Richter am Landgericht Düsseldorf und am Oberlandesgericht Düsseldorf tätig.

Im Jahr 1965 wurde Simon sodann zum Richter am Bundesgerichtshof ernannt. 1970 folgte seine Wahl zum Richter am Bundesverfassungsgericht, dessen erstem Senat er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1987 angehörte.

Neben seiner richterlichen Tätigkeit war Simon in vielerlei Hinsicht gesellschaftlich engagiert, unter anderem als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages. 1987 erhielt Helmut Simon das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten. 1988 wurde ihm der renommierte Karl-Barth-Preis verliehen. Von 1993 - 2000 war Helmut Simon Präsident der Zentralstelle KDV.

Literatur

  • Detlef Prinz/Manfred Rexin: Beispiele für aufrechten Gang: Willi Bleicher. Helmut Simon. Im Geiste Carl von Ossietzkys, Bund-Verlag GmbH, Februar 1984, ISBN 3-7663-0601-4

Weblinks







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