| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
51.54972222222211.5221
Koordinaten: 51° 33′ N, 11° 30′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Mansfeld-Südharz | |
| Verbandsgemeinde: | Mansfelder Grund-Helbra | |
| Höhe: | 221 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,26 km² | |
| Einwohner: |
4.476 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 483 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06311 | |
| Vorwahl: | 034772 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSH | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 87 205 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | An der Hütte 1 06311 Helbra |
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| Webpräsenz: | www.gemeinde-helbra.de | |
| Bürgermeister: | Alfred Böttge (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Helbra im Landkreis Mansfeld-Südharz | ||
Helbra ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra.
Inhaltsverzeichnis |
Helbra liegt etwa 7 km nordwestlich von Eisleben.
1155 wurde die Gemeinde erstmals urkundlich erwähnt.
Die Namensgebung des Ortes entstand wahrscheinlich auf Grund der Lage zwischen Mansfeld und Eisleben. An der Stelle hatte man die halbe Strecke geschafft und auch den Anstieg von Eisleben durch die Diebeskammer. Man war seinem Ziel also halb ran, in Mansfelder Mundart "helb ra".
Helbras Geschichte der letzten 150 Jahre ist sehr von Industrialisierung geprägt worden (Hüttenwerk, Kupferschieferbergbau, Bergwerksbahn). Davon ist heute kaum noch etwas zu sehen; nur Kenner der Geschichte können die Spuren erklären. Die regionale Fachliteratur zu dem Thema ist aufschlussreich. Nach Beendigung und Verlagerung in Richtung Sangerhausen ist die Industrie stark rückläufig. Der größte Betrieb war die August-Bebel-Hütte, die größte und letzte Kupferrohhütte der DDR (vermutlich auch Deutschlands). Hier wurde das Erz der Mansfelder Schächte, das meist gerade 1,5 % Kupfer enthielt, in Kupferrohstein (ca. 60 % Kupfer) verarbeitet. Dieser wurde dann in Hettstedt (ehemalig Kupfer-Silber-Hütte) dann zu reinsten Kupfer weiter verarbeitet. Mit der Wende 1990 wurde die Hütte geschlossen. Ein Wahrzeichen von Helbra, der Lange Heinrich (der ca. 90 m hohe Schornstein), wurde auch gesprengt.
Zwischen Eisleben und Hettstedt verlief bis 1922 eine Straßenbahnlinie, die sogenannte Gewerkschaftsbahn. Die flache Verbindung über die Grunddörfer erlaubte diese Strecke. Aus Gründen hoher Instandhaltungskosten wurde diese Verbindung 1922 eingestellt. Heute erinnern nur noch die Bahndämme zwischen Ziegelrode und Helbra sowie zwischen Helbra und Klostermansfeld (Sommerweg) an diese Straßenbahntrasse. Die einzige erhaltene Brücke ist im Bereich des Neptun-Bades in Helbra (Durchfahrt zur Tankstelle) erhalten.
Der Gemeinderat aus Helbra setzt sich aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
(Stand: Kommunalwahl am 5. September 2004)
Der ehrenamtliche und parteilose Bürgermeister Alfred Böttge wurde zum ersten Mal am 26. Juni 1994 gewählt.
Das Wappen wurde am 22. Juli 1993 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt.
Blasonierung: „In Silber, auf schwarzem Boden, drei grüne Linden mit schwarzem Stamm, wobei die mittlere Linde die seitlichen teilweise bedeckt.“
Die Flagge der Gemeinde Helbra zeigt die Farben Grün - Silber (Weiß).
Eine Partnerschaft besteht seit 1990 mit der Gemeinde Finnentrop aus Nordrhein-Westfalen.
Alle 2 Jahre am letzten Juniwochenende findet das Blasmusikfest des Mansfelder Landes statt. In den Jahren dazwischen wird das Sommerfest auf der Bad Anna gefeiert.
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